Ein mysteriöser Jagdunfall erschüttert die verschneite Kleinstadt Lawford. Sheriff Wade Whitehouse glaubt nicht an einen Unfall, sondern an ein Verbrechen.
Schritt für Schritt versucht er, den Umständen dieses undurchsichtigen Todes auf die Spur zu kommen und den Fall aufzuklären. Wade konzentriert sich so sehr auf seine Nachforschungen, dass für sein Privatleben nur noch wenig Raum bleibt.
Nicht nur seine Beziehung mit der Kellnerin Margie wird auf eine harte Probe gestellt, auch mit seiner Familie kündigen sich Konflikte an. Auf der Suche nach der Wahrheit führt Wade einen einsamen Kampf. Alle scheinen sich gegen ihn verschworen zu haben.
Als er auch noch anfängt, seinen besten Freund als Mörder zu verdächtigen, spitzt sich die Situation zu ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Paul Schrader, bereits früh renommiert durch sein Drehbuch zu "Taxi Driver", präsentiert mit "Der Gejagte" einen weiteren eindringlichen Film mit präzise gezeichneten Charakteren.
TV Spielfilm 04/1998: Es ist überaus erfreulich, dass Paul Schraders neuer Film nach der Videopremiere seiner heftig unterschätzten Geistheilergroteske "Touch" diesmal den Weg ins Kino findet. dass sein bitterböses Porträt einer zerrütteten Familie solch großartigen Darstellern wie Nick Nolte und James Coburn eine Bühne bietet - um so erfreulicher!
film-dienst 03/1998: Ein zutiefst trauriger Film in den Dimensionen einer klassischen Tragödie, der den Zuschauer zur Auseinandersetzung mit seinem eigenen Leben herausfordert. Außergewöhnlich durch die konsequent-kompromißlose Inszenierung, die effektvolle Kameraführung und die hervorragenden Darsteller. - Sehenswert.
TV Today 04/1998: Die letzten 20 Minuten wären dramatisch - wenn einen die Geschichte dann noch interessieren würde.
Cinema 02/1998: Großartig und genial!