Nowhere

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Nowhere
Titel USA: Nowhere
Genre: Drama
Farbe, USA, Frankreich, 1997, FSK 16

Kino Deutschland: 1997-01-08
Laufzeit Kino: 85 Minuten
Kinoverleih D: Filmwelt-Prokino

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-08-25
Laufzeit Video: 82 Minuten
Anbieter: Arthaus AH


Szenenfoto Nirgends oder Jetzt-Hier. Die Suche nach der wahren Liebe, nach Romantik - harte Arbeit in unserer modernen Welt. "Nowhere", das ist die Hitze eines Tages und einer Nacht im Leben von Dark - fragmentarisch, artifiziell, überflutet von Einflüssen, Begegnungen, Gesichtern einer verdammten Generation. Schwul, lesbisch oder bi - alles ist möglich - und nur Schönheit, Pefektion und unumschränkte Exzentrik zählen.

Sex, Drogen, Gespräche über Weltprobleme im stilisierten Ambiente, im Zyklus von Aufstehen-Rumhängen-und anschließend auf die Party, ziehen die Freunde wie über den "closed set" einer überdrehten Soap. Mitten in dieser modernen Welt, zwischen Fetisch-Kult und party-Apokalypse, versucht Dark, wahre Liebe und echte Gefühle zu finden. Es ist eine Reise am Abgrund: Sado-Maso, Drogen, Selbstmord und Totschlag, die Suche nach sexueller Erfüllung.

Eine Generation, die alte Grenzen verloren zu haben scheint und doch auf der Suche nach der Erfüllung ihrer Träume und Sehnsüchte an neue Grenzen gerät. Besessen vom eigenen Untergang, von rauschhaften Phantasien und Horrorvisionen sind sie Gefangene im Netz ihrer Befindlichkeiten, überhitzt, erotisch, desillusioniert und voller Sehnsucht.


SzenenfotoDarsteller: James Duvall (Dark), Rachel True (Mel), Chiara Mastroianni (Kriss), Christina Applegate (Dingbat), Beverly D'Angelo (Darks Mutter), Traci Lords (Valley Girl 1), Heather Graham (Lilith), Shannen Doherty (Valley Girl 2)

Regie: Gregg Araki

Stab: • Produzenten: Gregg Araki, Andrea Sperling für Desperate Pictures / Blurco / Why Not Productions • Drehbuch: Gregg Araki • Vorlage: - • Musik: - • Kamera: Arturo Smith • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Patti Podesta • Schnitt: Gregg Araki • Kostüme: Sara Jane Slotnick • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 26/1997: Ohne den Versuch einer Distanzierung macht sich der Film die Oberflächlichkeit der geschilderten Verhältnisse zu eigen. Poppige, grelle Farben und genüßlich ausgestellte groteske Situationen und Effekte liefern dieses für den Regisseur typische "Teen Angst Movie" letztlich aber eher dem Verdacht der prätentiösen, selbstgefälligen Provokation aus.

TV Today 01/1998: Ermüdender Zeitgeist-Quark, an dem allenfalls die Gastauftritte (Shannen Doherty, Traci Lords) amüsieren.

Focus 02/1998: Schillernd-schräger Neon-Trip von Gregg Araki, dem neuen Kultstar des Indie-Kinos. Schöne junge Menschen ergehen sich in bunten Bildern an ihrer Unlust zu leben.

Der Spiegel: Araki, 37 - Seine Filme sind so chaotisch, laut, punkig und durchgeknallt wie seine Figuren.

Cinema 01/1998: So sind die jungen Leute von heute.

Dirk Jasper FilmLexikon
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