Devil's Island

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Devil's Island
Titel Island: Devil's Island
Genre: Drama
Farbe, Island, Deutschland, Norwegen, Dänemark, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-01-15
Laufzeit Kino: 103 Minuten
Kinoverleih D: Ventura Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 38. KW 1998
Kaufkassette: 1999-07-21
Laufzeit Video: 105 Minuten
Anbieter: Absolut Medien


Szenenfoto Im Thule-Camp, einer Barackensiedlung im Reykjavik der fünfziger Jahre, überschlagen sich die Ereignisse schneller als anderswo.

Die Männer und Frauen der Siedlung müssen hart arbeiten, um ihre unbändigen Großfamilien über die Runden zu bringen.

Die Jugend träumt den Traum von Dollars, Rock 'n' Roll und schnellem Leben.

Ausgelassenheit oder den Alltag vergessen: einen Grund zum Feiern gibt es immer. Und unaufhaltsam rücken die verhaßten Neubausiedlungen auf Camp Thule vor ...


SzenenfotoDarsteller: Baltasar Kormakur (Baddi), Gisli Halldorsson (Tomas), Sigurveig Jonsdottir (Karolina), Halldora Geirhardsdottir (Dolly), Sveinn Geirsson (Danni), Ingvar E. Sigurdsson (Grjoni), Magnus Olafsson (Hreggividur), Palina Jonsdottir (Hveragerdur), Sage Jonsdottir (Gogo), Arnljotur Sigurdsson (Bobo)

Regie: Fridrik Thor Fridriksson

Stab: • Produzenten: Fridrik Thor Fridriksson, Egil Ödegard, Peter Rommel, Peter Aalbaek Jensen für Icelandic Film • Drehbuch: Einar Karason • Vorlage: Roman "Die Teufelsinsel" von Einar Karason • Filmmusik: Hilmar Örn Hilmarsson • Kamera: Ari Kristinsson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Arni Pall Johannson • Schnitt: Steingrimur Karlsson, Skule Eriksen • Kostüme: Karl Aspelund • Make Up: - • Ton: Kjartan Kjartansson • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper(CyberKino): "Devil's Island", der neue Film von Fridrik Thor Fridriksson, erzählt die skurrilen, zärtlichen und rauhen Geschichten des Thule-Camps und seiner Bewohner. Manche Träume werden wahr. Andere nicht.

Der Tagesspiegel: Selten, viel zu selten gibt es Filme, die ihr Publikum auf humanem Weg aus der Fassung bringen. Filme, von denen man sich gerne überwältigen läßt. Dem Isländer Fridrik Thor Fridriksson ist solch ein Wunder geschehen ... Es geht um alles: Liebe und Haß, Leben und Tod, Freud und Leid. Slapstick und tragische Momente wechseln sich ab. Wenn es eine Botschaft gibt, dann lautet sie: Das Leben geht weiter.

taz: Die Teufelsinsel sieht aus wie eine Kreuzung aus Kaurismäkis Leningrad Cowboys-Filmen und Tarantino. Man trinkt, man lallt, man schlägt sich. Die Eigenheiten liegen dagegen in großartigen naturaufnahmen, deren klare aber völlig verdrehte Farbenwelt nicht einmal mit LSD zu erreichen ist. Frühmorgens leuchtet der Himmel dann wie ein FDJ-Hemd und die Landschaft trägt dazu orangefarbene Cordhosen.

film-dienst 01/1997: Als Familiengeschichte angelegtes Gesellschafts- und Sittenbild mit ebenso überzeugenden wie skurrilen Charakteren, das in seiner Aneinanderreihung loser Episoden eine eigenwillige Komik entwickelt. Ein ebenso spaßiger wie ernster Film, getragen von überzeugenden Darstellern und beseelt von der Zuneigung zu seinen gar nicht so positiven Helden.

TV Today 01/1998: Milieuschilderung mit rauhem Charme, einem kräftigen Schuß Sentimentalität und einer Prise Hoffnung.

Cinema 01/1998: Hart am Eigen-Thor vorbei.

Dirk Jasper FilmLexikon
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