Yoshitaka Nishi, schweigsamer Ex-Polizist der Tokioter Polizei, hat nichts zu verlieren, aber viel wieder gutzumachen.
Ein seelenruhig geplanter und durchgeführter Banküberfall verschafft ihm die Mittel, um mit seiner kranken Frau eine letzte Reise zu unternehmen und um seinen besten Freund unterstützen zu können, der im Dienst zum Krüppel geschossen wurde.
Nicht lange währt das Glück. Die Yakuza, der er Geld schuldet, ist ihm ebenso auf der Spur wie seine alten Kollegen ...
Filmkritiken
film-dienst 02/1998: Ein in konsequenter Stilisierung und geschickter Rückblendentechnik virtuos inszenierter Film, der Trauer und Schuldgefühl durch extreme Statik und Monochromie vermittelt; eine Meditation über Liebe, Tod und Schuld, neben der Gewalt nur marginal und verfremdet als Akt tiefster Verzweiflung dargestellt wird.
TV Spielfilm 02/1998: Donnernder Applaus begleitete Regisseur und Hauptdarsteller Kitano, als er im September den "Goldenen Löwen" beim Festival in Venedig entgegennahm. Zu Recht: "Hana-Bi" ist ein fast poetisches, lebensnah brutales Drama um Leben, Tod und Gewalt.
TV Today 02/1998: Eine Meditation über Cops und Yakuza-Gangster, voll Traurigkeit und Wärme - reduziert auf das Wesentliche. Wie ein japanisches Schriftzeichen.
Frankfurter Rundschau: Mit "Hana-Bi" zeichnete die Jury den Film aus, der an Intensität, Lakonie und visueller Kraft dem Rest des Feldes klar überlegen war.
epd Film: Kitano: Das ist in Japan ein Markenzeichen wie Nokia oder Toyota. (...) Warnung: Dieser Mann ist wild.
Der Tagesspiegel: "Hana-Bi" entwirft eine Welt aus extremer innerer Kälte - und läßt das, was an ihr Wärme ist, um so wirkungsvoller hervorscheinen.
Prinz: Wer meint, sich mit Coolness auszukennen, sollte sich erst mal das ansehen.
Cinema 02/1998: Ein erstes Kino-Highlight '98.