Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper FilmLexikon: Die außergewöhnliche Geschichte einer unkonventionellen Familienbande von Taschendieben zeichnet sich durch bösen, leisen Humor und eine glasklare Sicht auf kleine Alltagsdinge und große Gefühle aus.
TV Movie 03/1998: Der Anfang ist vielversprechend: Lakonisch und mit trockenem Witz erzählt der Film die Geschichte von Zobel, Karl und Lizzi. Götz George und Christian Redel überzeugen als schwules Paar, ohne in die Homo-Klischeefalle zu tappen. Auch der verhaltene Erzählstil vermeidet jede Rührseligkeit, hat aber seine Tücken: So nehmen zum Ende des Films hin die Leerstellen zu - dadurch verlieren sich die Figuren ins Unbestimmte. Trotzdem sehenswert.
film-dienst 02/1998: Ein zwischen melodramatischem Kammerspiel, Milieubeschreibung, Liebesfilm mit Katzenjammer und komödiantischer Farce angesiedelter Film, der nur in einigen Momenten eine subtile Form für die ungewöhnlichen Liebeswirren findet, überwiegend aber in Unverbindlichkeiten und dramatischer Unentschlossenheit versandet.
Die Woche 1999-01-30: Götz George als alternder Schwuler und Kopf eines Trios von Taschendieben: Hermine Huntgeburths Film setzt den Ausgestoßenen des Alltags ein kleines, feines Denkmal.
TV Today 03/1998: Tolle Schauspieler, tolle Filmmusik und gleich zwei gute Schluß-Gags. Was dem "Trio" fehlt, ist Tempo.
TV Spielfilm 03/1998: Berührende Geschichte einer Liebe mit Ecken und Kanten.
Cinema 02/1998: Leider wenig überzeugend!