Das Trio

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das Trio
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1998, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-01-29
Laufzeit Kino: 101 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-07-31
Laufzeit Video: 101 Minuten
Anbieter: Warner Home Video 16208


Szenenfoto Eine Familiengeschichte auf Liebe und Tod: Zobel und Karl sind seit langem ein Paar. Zusammen mit Zobels Tochter Lizzie bilden sie das Trio - ihr Spezialgebiet: raffinierter Taschendiebstahl.

Doch die Liebe zwischen Zobel und Karl hat Risse bekommen. Lizzie steht zwischen zwei alternden Männern, die Vater und Mutter für sie waren.

Dann verunglückt Karl, und ein neuer Mann stößt zum Trio: Rudolf ist jung, gut aussehend und gelehrig. Er gefällt Lizzie und er weckt Sehnsüchte in Zobel ...


SzenenfotoDarsteller: Götz George (Zobel), Christian Redl (Karl), Jeanette Hain (Lizzie), Felix Eitner (Rudolf), Angelika Bartsch (Dorothee), Willi Thomczyk (Motorradpolizist); Uwe Rohde (Bahnpolizist), Husam Chhadad (Junge in Disco), Herbert Diebig-Schmiedefeld (Mann mit Strohhut), Georg Lenzen (Mann mit Brille)

Regie: Hermine Huntgeburth

Stab: • Produzenten: Laurens Straub für Next Film / Arte / NDR / ORF • Drehbuch: Horst Sczerba, Volker Einrauch, Hermine Huntgeburth • Vorlage: Roman "Das Trio" von Ingolf Bannemann • Filmmusik: Niki Reiser • Kamera: Martin Kukula • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Katharina Wöppermann • Schnitt: Ingrid Martell • Kostüme: Peri de Braganca • Make Up: Heidi Moser-Neumayr • Ton: Martin Müller • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Filmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper FilmLexikon: Die außergewöhnliche Geschichte einer unkonventionellen Familienbande von Taschendieben zeichnet sich durch bösen, leisen Humor und eine glasklare Sicht auf kleine Alltagsdinge und große Gefühle aus.

TV Movie 03/1998: Der Anfang ist vielversprechend: Lakonisch und mit trockenem Witz erzählt der Film die Geschichte von Zobel, Karl und Lizzi. Götz George und Christian Redel überzeugen als schwules Paar, ohne in die Homo-Klischeefalle zu tappen. Auch der verhaltene Erzählstil vermeidet jede Rührseligkeit, hat aber seine Tücken: So nehmen zum Ende des Films hin die Leerstellen zu - dadurch verlieren sich die Figuren ins Unbestimmte. Trotzdem sehenswert.

film-dienst 02/1998: Ein zwischen melodramatischem Kammerspiel, Milieubeschreibung, Liebesfilm mit Katzenjammer und komödiantischer Farce angesiedelter Film, der nur in einigen Momenten eine subtile Form für die ungewöhnlichen Liebeswirren findet, überwiegend aber in Unverbindlichkeiten und dramatischer Unentschlossenheit versandet.

Die Woche 1999-01-30: Götz George als alternder Schwuler und Kopf eines Trios von Taschendieben: Hermine Huntgeburths Film setzt den Ausgestoßenen des Alltags ein kleines, feines Denkmal.

TV Today 03/1998: Tolle Schauspieler, tolle Filmmusik und gleich zwei gute Schluß-Gags. Was dem "Trio" fehlt, ist Tempo.

TV Spielfilm 03/1998: Berührende Geschichte einer Liebe mit Ecken und Kanten.

Cinema 02/1998: Leider wenig überzeugend!

Dirk Jasper FilmLexikon
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