Der Aal

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Aal
Titel Japan: Unagi
Genre: Melodram
Farbe, Japan, 1997

Kino Deutschland: 1998-02-05
Laufzeit Kino: 117 Minuten
Kinoverleih D: MFA



Szenenfoto Ein Aal ist Takuros einziger Gesprächspartner während seiner Zeit im Gefängnis. Er bekommt auch einen Platz in seinem Leben in Freiheit, das er ansonsten losgelöst von der Vergangenheit als Besitzer eines Friseursalons führen möchte.

Doch Keiko, die er vor dem Selbstmord rettet, erinnert Takuro stark an seine Frau, die er damals aus Eifersucht erstochen hat. Und auch sonst wirft die Vergangenheit ihre Schatten. Fantasie und Realität vermengen sich ...


SzenenfotoDarsteller: Koji Yakusho (Takuro Yamashita), Misa Shimizu (Keiko Hattori), Fujio Tsuneta (Jiro Nakajima), Akira Emoto (Tamotsu Takasaki), Sho Aikawa (Yuji Nozawa), Ken Kobayashi (Masaki Saito), Sabu Kawara (Seitaro Misato), Etsuko Ichihara (Fumie Hattori), Tomoro Taguchi (Eiji Dojima)

Regie: Shohei Imamura

Stab: • Produzenten: Hisa Iino für KSS, Eisei Gekijo, Groove • Drehbuch: Motofumi Tomikawa, Daisuke Tengan, Shhohei Imamura • Vorlage: Roman "Yami ni Hirameku" von Akira Yoshimura • Filmmusik: Shinichiro Ikebe • Kamera: Shigeru Komatsubara • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Hisao Inagaki • Schnitt: Hajime Okayasu • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Kenichi Benitanai • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Der Aal", ein Film des japanischen Meister-Regisseurs Shohei Imamura, ist ein sensibles Liebes- und Gesellschaftsdrama, das mit seinen originellen Konstellationen und verschiedenen Bewußtseinsebenen nicht nur die Jury in Cannes überzeugte.

film-dienst 03/1998: Der meditative Rhythmus und ein eigenwilliger, sowohl der Kunst der Reduktion als auch einem Realismus verpflichtete Erzählstil verweigern sich gängigen Sehgewohnheiten. Eine eindrucksvolle Studie über Einsamkeit und Isolation, die unter der Oberfläche der Erzählung psychischen und gesellschaftlichen Verdrängungen nachspürt und sich durch ihre kunstsinnige Bildersprache als aufschlußreicher Zeitkommentar versteht.

TV Today 03/1998: Fisch oder Frau - das ist hier die skurrile, zuweilen etwas simple, aber immer spannender werdende Frage.

Cinema 02/1998: Ein perfektes Liebesdrama.


SzenenfotoAuszeichnungen

Filmfestspiele Cannes 1997: Goldene Palme für Shohei Imamura (Regie).

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