Der Nordwesten der USA im Jahre 2013. Nach dem
atomaren Holocaust werden die Überlebenden von dem Tyrannen
General Bethlehem unterdrückt.
Da erscheint in einer der isolierten Siedlungen ein Fremder in der Uniform eines Briefträgers. Er hat eine Tasche voller Briefe bei sich und behauptet, der Postzusteller zu sein. Der skeptische Sheriff glaubt, dass der Mann seine Lebensgeschichte erfindet, um sich eine Mahlzeit und ein Dach über dem Kopf zu erbetteln.
Unversehens gerät der Postmann zwischen die Fronten des Aufstandes gegen den Despoten. Er steht vor der Entscheidung, seine Maske fallenzulassen oder die Herausforderungen anzunehmen und sich an die Spitze der kriegerischen Auseinandersetzungen zu stellen, die er, ohne es zu wollen, ausgelöst hat. Denn damit setzt er sein
persönliches Glück aufs Spiel, das durch seine Liebe zu
der unabhängigen Abby in greifbare Nähe gerückt
scheint ... Darsteller: Kevin Costner (Postman),
Will Patton (Bethlehem), Larenz Tate (Ford Lincoln Mercury), Olivia
Williams (Abby), James Russo (Idaho), Daniel von Bargen (Sheriff
Briscoe), Tom Petty (Bridge City Mayor), Scott Bairstow (Luke),
Giovanni Ribisi (Bandit # 20), Roberta Maxwell (Irene
March)
Regie: Kevin Costner Stab: • Produzenten:
Jim Wilson, Steve Tisch, Kevin Costner •
Drehbuch: Eric Roth, Brian Helgeland • Vorlage: Roman "Postman" von David Brin
• Filmmusik: James Newton Howard
• Kamera: Stephen Windon • Spezialeffekte: Terry
Frazee, Don Frazee, Donald E. Myers jr., William Greg Curtis, Ralph
Allen Winiger, Eugene Crum • Ausstattung: Ida Random •
Schnitt: Peter Boyle • Kostüme: John Bloomfield •
Make Up: F. X. Perez, Kris Evans, Steve LaPorte • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: Norman Howell
(Koordination) • Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) Kevin als Titelheld und Regisseur eines neuen Meisterwerkes: "Braveheart" und "Der mit dem Wolf tanzt" treffen "Mad Max"! TV Movie 04/1998: "Postman" ist der erste Film, in dem ein Postbote zum messiasähnlichen Volkshelden stilisiert wird - Kevin Costner wird wahrscheinlich auf Lebenszeit kein Porto mehr bezahlen brauchen. Wer kein stolzer Postangestellter ist, kann sich immerhin über eine grandios bebilderte Western-Version von "Waterworld" freuen, die viel (unfreiwillige) Komik und jede Menge Abenteuer, Action und Apokalypse bietet.
Neue Revue: Eine dramatische Kinogeschichte, inszeniert vor dem Panorama einer gewaltigen Landschaft, voller Action und Kraft. Cinema 02/1998: Altmodischer Patrioten-Kintopp mit Western-Optik. TV Today 04/1998: Zurück
an den Absender. Und zwar mit Strafporto!
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Der Nordwesten der USA im Jahre 2013. Nach dem
atomaren Holocaust werden die Überlebenden von dem Tyrannen
General Bethlehem unterdrückt.
Dennoch erweisen sich seine Worte als kraftvolle Inspiration
für die Bewohner des Dorfes. Der Postmann weckt in ihnen neue
Hoffnung und den Wunsch, das Joch des Tyrannen
abzuschütteln.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 03/1998: Eine ohne jede Spur von Kraft, Tempo
und Humor erzählte Utopie, deren phlegmatischer Held zur
messianischen Heilsfigur hochstilisiert wird. Nicht mehr als ein
selbstverliebter, filmisch uninspirierter, über die Maßen
langweiliger Inszenierungsversuch von Kevin Costner.