Als Eva durch Zufall mitbekommt, dass ihr Mann Luis, ein erfolgloser Künstler, ein Verhältnis mit der bekannten Bankerin Charlotte hat, rastet die Mutter von zwei Kindern völlig aus.
Um ihren Mann zurückzugewinnen, fährt sie ihm nach. Um dabei auch gleichzeitig die Geliebte unschädlich machen zu können, entführt Eva Charlottes Ehemann Nick, einen ebenso erfolgreichen wie arroganten Staranwalt, und zwingt ihn mit vorgehaltener (Wasser-) Pistole zu einer abenteuerlichen Reise nach Venedig, wohin sich Luis und Charlotte für eine Woche zum ungestörten Liebesurlaub zurückgezogen haben.
Die Fahrt durch Italien entpuppt sich als beschwerliche Odyssee, bei der Nick ein ums andere Mal versucht, seiner Kidnapperin und deren beiden, von ihm verabscheuten Kindern zu entkommen. Als Eva und Nick schließlich ausgeraubt und ohne Geld da stehen, will Nick auch freiwillig nach Venedig.
Er braucht Geld und Paß von der Botschaft, um rechtzeitig zu seinem wichtigen Prozeß zurückzukommen. An die Untreue seiner Frau glaubt er keinen Moment. Doch in Venedig erreicht keiner von beiden sein Ziel, denn dort warten noch eine Menge unangenehmer Überraschungen ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit "2 Männer 2 Frauen 4 Probleme" erzählt Vivian Naefe eine außergewöhnliche Liebesgeschichte - spannend, komisch, absurd und überraschend zugleich. Inszeniert als tempogeladenes Road Movie lebt diese aufregende Verfolgungsjagd nach Venedig vor allem vom Spiel der beiden Hauptfiguren, die nicht gegensätzlicher sein könnten: Heino Ferch glänzt als arroganter Anwalt mit ultra-konservativen Ansichten, und Entdeckung Aglaia Szyszkowitz, gleichermaßen attraktiv wie talentiert, brilliert als spontane Gefühlsbombe mit kriminellen Energien.
film-dienst 04/1998: Eine temporeich inszenierte, mit witzigen Dialogen angereicherte Komödie, die trotz ihrer Anleihen bei klassischen Vorbildern zu einem eigenen Rhythmus findet und auch durch die ausgelassene Spiellaune der beiden Hauptdarsteller gut unterhält.
TV Movie 05/1998: Eine verwickelte Story, die des öfteren um die Ecke zuviel gedacht ist; Dialoge, denen Witz und Spritzigkeit fehlen - so plätschert Vivian Naefes zweite Kinoarbeit bis zum verkitschten Ende dahin. Den Akteuren ist kein Vorwurf zu machen, besonders von der Newcomerin Aglaia Szyszkowitz wird noch zu hören sein.
TV Today 05/1998: Statt zu zeigen, wie schmerzhaft-komisch Liebe sein kann, nur alberne, vorhersehbare Scherze.
TV Spielfilm 05/1998: Ähnlich unentschlossen wie der Titel ist Vivian Naefes Film: eigentlich ein Roadmovie, aber letztlich doch eine dieser fürchterlichen deutschen Komödien, wo einer dem anderen die Frau ausspannt oder den Mann entführt.
Cinema 03/1998: 2 Schauspieler retten den Film.