Professor Phillip Brainard ist so zerstreut, dass er bereits zweimal vergessen hat, zu seiner eigenen Hochzeit zu erscheinen. Seine junge Braut Sara, Präsidentin des in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Medfield Colleges, an der Luftikus Brainard seine Forschungen betreibt, setzt geduldig den dritten Termin fest.
Und ausgerechnet an diesem Nachmittag passiert es: Brainard erfindet eine famose Gummilösung, die alles zum Fliegen bringt. "Flubber" kann fliegen - vorausgesetzt, es klebt an etwas dran: Bowlingkugeln, Menschen, ja ganze Autos sausen plötzlich mit unglaublicher Geschwindigkeit durch die Lüfte. Wer kann da noch an Heiraten denken ...?
Die Sache ist nur: "Flubber" ist nicht zu zähmen. Einmal losgelassen, gibt es kein Halten mehr. Ein ernstes Problem, aber so schnell läßt sich Professor Brainard nicht ins Bockshorn jagen. Emsig macht er sich ans Werk, denn die Aussichten sind großartig. Nicht nur würde "Flubber" eine Revolution in Sachen Energiegewinnung bedeuten, der grüne Springinsfeld würde auch auf einen Schlag die marode Finanzlage des Medfield Colleges beheben.
Aber da ist noch Chester Hoenicker, ein gerissener Unternehmer, der für zerstreute Erfinder nicht viel übrig hat. Als Professor Brainard Hoenickers Sohn Bennett durch die Prüfung rasseln läßt, brennen bei Hoenicker die Sicherungen durch. Er engagiert das Gaunerteam Smith und Wesson, um Professor Brainards neue Erfindung zu stehlen. Im Labor finden die Männer ein grünes Etwas ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: "Flubber" ist die liebevoll mit aktuellen Spezialeffekten realisierte Neuverfilmung des Disney-Klassikers "Der fliegende Pauker" (1961) mit Superstar Robin Williams in der Hauptrolle des schusseligen Erfinders von "Flubber", einer Gummisubstanz, die alles auf den Kopf stellt.
TV Movie 06/1998: Im Kinotrailer zu "Flubber" tanzen grüne Glibbermännchen Mambo - das sieht nach schön abgedrehter Unterhaltung aus. Wer sich also eine Art digitaler "Muppet-Show" verspricht, wird enttäuscht: kein Fun, kaum Action, nicht mal tolle Special effects. Robin Williams gibt den augenrollenden Doofmann zum besten, John Jughes seine immergleichen Auf-die-Omme-Gags. Ideen-, seelen-, witzlos - und nicht mal für Kinder zu empfehlen.
film-dienst 06/1998: Neuverfilmung einer Disney-Komödie aus dem Jahr 1961, die mit Hilfe moderner Spezialeffekte die Oberflächenreize der Geschichte nutzt, ohne freilich den Charme des Originals zu erreichen.
TV Today 06/1998: Lustig: die Musical-Einlage, in der der Flubber Rumba tanzt. Ansonsten nur für Kleinkinder komisch.
TV Spielfilm 06/1998: Ein Film wie ein Squash-Spiel - dynamisch, rasant - und zwischendrin gibt's Durststrecken.
Cinema 03/1998: Wie ein Flummi: antiquiert und herrlich unnütz.