Der reich gewordene Ex-Baggerfahrer Horst Wolters lebt mit seiner Frau Karin und den drei Kindern Sabine, Frank und Judith in einem Einfamilienhaus am Rand einer Großstadt. Seit zehn Jahren pflegen sie eine nachbarschaftliche "Freundschaft" mit den Grabowskis. Jürgen Grabowski hat zwar studiert, ist aber seit einiger Zeit arbeitslos.
Der soziale Unterschied ist an beiden Häusern und an der Größe der Gartenzwerge nicht zu übersehen. Grabowski führt mit seiner Frau Monika und seinen Kindern Karsten und Stefan ein zwar spießiges, aber doch harmonisches Leben.
Am Abend des zehnjährigen Nachbarschaftsjubiliäums feiern Wolters und Grabowskis eine Party, bei der sich die Erwachsenen wegen einer lächerlichen Kleinigkeit in die Haare kriegen. Dabei geht gerade Wolters im angetrunkenen Zustand nicht zimperlich mit Worten um. Man sollte denken, am nächsten Tag sei alles vergessen.
Doch Jürgen Grabowski ist in seinem Stolz verletzt und vernagelt morgens das Gartentor, das das Grundstück der Grabowskis mit dem der Wolters verbindet. Die Freundschaft ist damit beendet, und ein veritabler Nachbarschaftskrieg bricht aus, bei dem sich die Streithähne mit allen erdenklichen Gemeinheiten bekämpfen.
Je größer aber der Streit der Eltern wird, desto näher kommen sich die beiden ältesten Kinder, Sabine und Karsten. Ihre Liebe halten sie den Eltern gegenüber geheim, was ihnen jedoch nicht lange gelingt.
Als Sabine dann auch noch schwanger wird, ist die Katastrophe perfekt und macht auch vor der Hochzeit nicht halt ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
film-dienst 15/1998: Eine allenfalls den bescheidenen Ansprüchen einer Vorabendserie genügende Fernsehproduktion, deren Dilettantismus auf allen filmischen Ebenen überdeutlich zu Rage tritt. Für jeden halbwegs intelligenten Kinoliebhaber eine Beleidigung.
Cinema 07/1998: Saubere Gläser, dann klappt's auch mit den Nachbarn? I wo. Hier bekriegen sich zwei Sippen, dass die Reihenhäuser wackeln - nur der Spaß bleibt vorm Gartenzaun.
TV Today 14/1998: Streckenweise wirklich witzig, doch allzuoft fehlt der Mut zur richtigen Boshaftigkeit.