Der Unfisch

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Unfisch
Titel Österreich: Der Unfisch
Genre: Komödie
Farbe, Österreich, 1996

Kino Deutschland: 1998-02-26
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D: Movienet



Szenenfoto Der Schausteller Roberto ist mit seinem präparierten Wal viel gereist. In einem abgelegenen Bergdorf stirbt er, und so bleibt der Riesenfisch mitten auf dem Dorfplatz stehen, bis sich endlich ein Erbe findet.

Tatsächlich erscheint eines Tages Sophie Moor, die den Nachlaß übernehmen soll. Als Sophie mit Hilfe des sitzengelassenen Hochzeiters Carl das Innere des Wals erforscht, offenbart sich ein Zauber: Wer hier mit Sophie schläft, bekommt einen Wunsch erfüllt!

Fortan überstürzen sich die Ereignisse, und im Dorf bleibt nichts mehr, wie es einmal war ...


SzenenfotoDarsteller: Maria Schrader (Sophie Moor), Andreas Lust (Karl), Eva Herzig (Maria Johler), George Kern (Hundemann), August Schmölzer (Herr Bürgermeister), Beatrice Frey (Frau Bürgermeister), Rainer Egger (Sekretär), Karl Merkatz (Herr Johler), Bibiana Zeller (Frau Johler), Rudolf Wessely (Pfarrer)

Regie: Robert Dornhelm

Stab: • Produzenten: Norbert Blecha für Terra Film • Drehbuch: Michael Köhlmeier • Vorlage: Roman "Der Unfisch" von Michael Köhlmeier • Filmmusik: Harald Kloser • Kamera: Michi Riebl • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Christian Marin, Christoph Kanter • Schnitt: Klaus Hundsbichler • Kostüme: Max Wohlkönig • Make Up: Adolf Uhrmacher • Ton: Stanislav Litera • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Der Unfisch" ist ein skurriles modernes Märchen über die Moral der Menschen nach dem Bestseller von Michal Köhlmeier, der auch das Drehbuch verfaßt hat.

film-dienst 04/1998: Ein amüsant unterhaltsames Zaubermärchen, das im Gewand der 50er Jahre von der Unvereinbarkeit losgelöster Begierden handelt, dabei aber selbst den Bezug zur konkreten Wirklichkeit verliert.

Szenenfotoepd Film: "Der Unfisch" entzieht sich jeder Klassifizierung: Er ist ein Märchen, ein makabres Volksstück, eine Groteske, ein Lehrstück - und ein Film mit einer wunderbaren Maria Schrader, die am Schluß im brennenden Wal dem Happy-End entgegenfährt. Ob man es glaubt oder nicht.

taz: Wer sich gewünscht hat, dass ein deutschsprachiger Film auch einfach schön sein kann, der hat seinen Wunsch erfüllt bekommen.

Cinema 03/1998: Bergzauber ohne Magie.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1998 Movienet © 1994 - 2010 Dirk Jasper