Der Schausteller Roberto ist mit seinem präparierten Wal viel gereist. In einem abgelegenen Bergdorf stirbt er, und so bleibt der Riesenfisch mitten auf dem Dorfplatz stehen, bis sich endlich ein Erbe findet.
Tatsächlich erscheint eines Tages Sophie Moor, die den Nachlaß übernehmen soll. Als Sophie mit Hilfe des sitzengelassenen Hochzeiters Carl das Innere des Wals erforscht, offenbart sich ein Zauber: Wer hier mit Sophie schläft, bekommt einen Wunsch erfüllt!
Fortan überstürzen sich die Ereignisse, und im Dorf bleibt nichts mehr, wie es einmal war ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Der Unfisch" ist ein skurriles modernes Märchen über die Moral der Menschen nach dem Bestseller von Michal Köhlmeier, der auch das Drehbuch verfaßt hat.
film-dienst 04/1998: Ein amüsant unterhaltsames Zaubermärchen, das im Gewand der 50er Jahre von der Unvereinbarkeit losgelöster Begierden handelt, dabei aber selbst den Bezug zur konkreten Wirklichkeit verliert.
epd Film: "Der Unfisch" entzieht sich jeder Klassifizierung: Er ist ein Märchen, ein makabres Volksstück, eine Groteske, ein Lehrstück - und ein Film mit einer wunderbaren Maria Schrader, die am Schluß im brennenden Wal dem Happy-End entgegenfährt. Ob man es glaubt oder nicht.
taz: Wer sich gewünscht hat, dass ein deutschsprachiger Film auch einfach schön sein kann, der hat seinen Wunsch erfüllt bekommen.
Cinema 03/1998: Bergzauber ohne Magie.