Das süße Jenseits

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das süße Jenseits
Titel Kanada: The Sweet Hereafter
Genre: Drama
Farbe, Kanada, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-03-05
Laufzeit Kino: 112 Minuten
Kinoverleih D: Pandora Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-09-02
Laufzeit Video: 110 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto Eine Tragödie erschüttert die Einwohner der kleinen Stadt Sam Dent in British Columbia, Kanada. 14 Kinder aus dem Ort sterben bei einem Busunfall.

Die verzweifelten Eltern fragen sich, wie sie das Unglück jemals verwinden sollen. Kurze Zeit später trifft Rechtsanwalt Mitchell Stephens ein. Er spricht von Schuldzuweisungen und Schadenersatzklagen und facht so die Wut der Menschen an.

Eine Atmosphäre von Mißtrauen und Zweifel entsteht und entzweit die Trauernden. Erst die mutige Tat eines jungen Mädchens, das bei dem Unfall gelähmt wurde, versöhnt die Gemeinde wieder.


SzenenfotoDarsteller: Ian Holm (Mitchell Stephens), Sarah Polley (Nicole Burnell), Bruce Greenwood (Billy Ansell), Tom McCamus (Sam Burnell), Arsinee Khanjian (Wanda Otto), Alberta Watson (Risa Walker), Gabrielle Rose (Dolores Driscoll), Maury Chaykin (Wendell Walker), Brooke Johnson (Mary Burnell), Earl Pastko (Hartley Otto), David Hemblen (Abbott Driscoll), Stephanie Morgenstern (Alison)

Regie: Atom Egoyan

Stab: • Produzenten: Atom Egoyan, Camelia Frieberg für Ego Film Arts / Alliance Communications • Drehbuch: Atom Egoyan • Vorlage: Roman "Das süße Jenseits" von Russell Banks • Filmmusik: Mychael Danna • Kamera: Paul Sarossy • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Phillip Barker • Schnitt: Susan Shipton • Kostüme: Beth Pasternack • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Das süße Jenseits" ist ein bewegender Film über Verlust und Trauer und die Verantwortung, die wir alle für das Schicksal unserer Kinder tragen.

TV Spielfilm 05/1998: Zum Glück wird ein Film mit der Zeit nicht schlechter, denn Atom Egoyans in Cannes mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnete Rachegeschichte nach einem Roman von Russell Banks sollte schon Ende Januar ins Kino kommen.

film-dienst 05/1997: Ein Film über Verlust und Leid, der als Lehrbuch in Sachen überlebenswichtiger Trauerarbeit verstanden werden kann. Trotz des bewegenden Themas hält die sehr artifizielle Machart den Zuschauer auf Distanz und ermöglicht ihm so eine weitgehend emotionsfreie Auseinandersetzung mit existentiellen Sinnfragen.

TV Today 05/1998: Eine Tragödie und ihre Folgen - packend, feinfühlig und ohne jede Sentimentalität erzählt.

Cinema 03/1998: Eine bittersüße Symphonie.

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