Der hochdekorierte Detective John Hobbes und sein Partner Jonesy haben mit ihren Ermittlungen den Serienkiller Reese dingfest gemacht. Sie sind Zeugen bei seinem Prozeß und bei seiner Hinrichtung.
Doch dann weist eine neue Mordserie eindeutig Reeses Handschrift auf. Hobbes' Chef Lt. Stanton vermutet, dass ein schwarzes Schaf in den Reihen der Polizei seine Hand mit im Spiel hat. Bald gerät Hobbes selbst in Verdacht.
Sein professionelles Interesse an der Aufklärung des Falles wird immer mehr zur puren Überlebensstrategie. Er bitte die Theologin Gretta Milano um Hilfe: Ihre Studien auf dem Gebiet übernatürlicher Phänomene erweisen sich als Schlüssel, jedoch nicht bevor Hobbes sein ganzes Weltbild in Frage stellt: Er muß erfahren, dass die Mächte der Dunkelheit keineswegs nur eine rhetorische Floskel darstellen - sie existieren, sie sind unsterblich, und sie lassen sich nicht aufhalten ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper FilmLexikon: Von "Zwielicht"-Regisseur Gregory Hoblit kommt erneut ein packender Hochspannungs-Thriller mit Top-Besetzung ... und einem überraschenden Ende!
TV Today 07/1998: Der ideale Film für alle, die sanften Horror mögen: ohne Hektoliter Blut und Schleim.
film-dienst 06/1998: Ein als Rückblick erzählter Horror- und Mystery-Thriller, dessen stilistische Versiertheit so beeindruckt wie das überraschende Ende die Zuschauerperspektive auf den Kopf stellt. Die Anleihen beim "Übernatürlichen" bleiben ohne inhaltliche Reflexion und dienen nur als diabolisch imprägniertes Material einer Mordgeschichte.
TV Spielfilm 07/1998: Ein Film als Fallensteller - dämonisch gut und teuflisch spannend.
TV Movie 07/1998: Vorzeige-Cop jagt übersinnliches Wesen - Gregory Hoblits Thriller versucht krampfhaft, "Sieben"-Mystik mit Teufelsspuk a la "Der Exorzist" zu verquicken. Das Resultat wirkt allerdings eher wie eine fürs Kino aufbereitete Mischung aus "NYPD Blue" und "Akte X". Spannung kommt zudem erst gegen Ende auf. Zuvor begnügt sich Regisseur Gregory Hoblit weitestgehend damit, die Körperwanderung des Dämons mit einigen Kameramätzchen zu illustrieren.
Cinema 04/1998: Regisseur Gregory Hoblit treibt statt des Beelzebuben die Spannung aus.