Mäusejagd

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mäusejagd
Titel USA: Mouse Hunt
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1997, FSK 6

Kino Deutschland: 1998-03-26
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: UIP

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 42. KW 1998
Laufzeit Video: 93 Minuten
Anbieter: CIC Video

DVD Deutschland: ja
Laufzeit DVD: 93 Minuten
Anbieter: Universal



Szenenfoto Das Leben hat es nicht immer gut gemeint mit den beiden Smuntz-Brüdern. Nach dem Todes ihres Vater erben Ernie und Lars nicht nur die vollkommen veraltete Schnurfabrik, deren Mitarbeiter im Durchschnitt weit über das Rentenalter hinaus sein dürften, sondern auch eine etwas abseits gelegene Villa, die auch schon bessere Zeiten erlebt haben sollte.

Bald stellt sich aber heraus, dass diese Bruchbude ein atchitektonisches Meisterwerk ist. Die Smuntz-Brüder träumen schon vom großen Reichtum. Schnell organisieren sie eine Auktion, bei der die millionenschwere Hütte baldigst den Besitzer wechseln soll.

Szenenfoto Dabei gibt es aber leider ein kleines Problem: In dem verkommenen Anwesen hat sich eine winzige Maus häuslich eingerichtet, die dort auch weiterhin ihre Ruhe haben will, und die sich durch die Renovierungsarbeiten sichtlich gestört fühlt.

Mit Stolz und Cleverness verteidigt sie ihr Reich. Da nützen auch keine Käserollen oder über 500 Mausefallen, die Gebrüder Smuntz müssen da schon stärkere Geschütze auffahren. Aber leider ist diese kleine Maus ihnen überlegen.

In all ihrer Trampelhaftigkeit zerstören sie nach und nach ihr Haus. Der Versuch, eine Katze namens "Catzilla" auf die Maus anzusetzen, scheitert ebenso wie das Anheuern des Mäuse-Terminators Caesar. Der landet nach einem Tag schon in der Notaufnahme des Krankenhauses.

Gegen diese Maus kommt keiner an! Und das soll sich für Ernie und Lars Smuntz als nicht allzu schlecht erweisen ...


SzenenfotoDarsteller: Nathan Lane (Ernie Smuntz), Lee Evans (Lars Smuntz), Vicki Lewis (April Smuntz), Maury Chaykin (Alexander Falko), Eric Christmas (Anwalt), Michael Jeter (Quincy Thorpe), Debra Christofferson (Ingrid), Camilla Soeberg (Hilde), Ian Abercrombie (Auktionär), Annabelle Gurwitch (Roxanne Atkins), Christopher Walken (Caesar)

Regie: Gore Verbinski

Stab: • Produzenten: Alan Riche, Tony Ludwig, Bruce Cohen für DreamWorks • Drehbuch: Adam Rifkin • Vorlage: - • Musik: Alan Silvestri • Kamera: Phedon Papamichael • Spezialeffekte: Charles Gibson (Supervisor) • Ausstattung: Linda De Scenna • Schnitt: Craig Wood • Kostüme: Jill Ohanneson • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 06/1998: Ein stilvoller, grundehrlicher Unterhaltungsfilm für Kinder, der erfolgreich die Verfolgungsdramaturgien des Trickfilms in den Realfilm überführt.

TV Today 07/1998: Bei dieser Komödie sind Ihre Mäuse an der Kinokasse bestens aufgehoben.

TV Movie 07/1998: Klein besiegt Groß - dieses Thema macht nicht nur Kinder froh. Mit rechnischer Raffinesse und viel Liebe zum Detail werden in "Mäusejagd" köstliche Slapstick-Katastrophen für die ganze Familie serviert. Und eine moralische Message gibt's obendrein: "Liebe deine Hausmaus, denn du weißt nie, wozu sie in der Lage ist!"

SzenenfotoCinema 04/1998: Wie falsch der Spruch "Mit Speck fängt man Mäuse" ist, erfährt man in dieser drolligen, rasanten Spielberg-Produktion, in der ein Nager mit zwei Hausbesitzern Schlitten fährt.

Die Woche 27/03/1998: Zwar erreicht das Komiker-Duo das Genie ihrer unübersehbaren Vorbilder Stan Laurel und Oliver Hardy - volksdümmlich deutsch: "Dick und Doof" - leider nicht ganz. Dennoch gilt auch für "Mäusejagd" der Grundsatz "Besser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht". Und neben der Maus, die sich in einer Sardinenbüchse schlafen legt und mit einem Papiertaschentuch zudeckt, brilliert als humanoider Gaststar Christopher Walken als psychopathischer Tier-Terminator. Da fragt man sich nur: Wann, bitte, kommt die Slapstick-Welle aus Hollywood?

Dirk Jasper FilmLexikon
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