Im Jahr 1638 schenkt Königin Anne
Frankreich einen Thronerben, aber in dieser schicksalhaften Nacht
wird - was nur wenige wissen - ein zweiter Junge
geboren.
22 Jahre später hat Ludwig XIV. den Thron bestiegen und übt die alleinige Macht über ein Land aus, das durch die Kosten für den Krieg und die königliche Verschwendungssucht ausgezehrt ist. Von den Musketieren, die seinem Vater Ludwig XIII. ergeben waren, ist nur noch einer an seiner Seite: d'Artagnan, der legendäre Capitain der Königlichen Garde.
Aramis, der Priester geworden ist, wird während der Vorbereitungen zu einer besonders ausschweifenden Feier, die in den königlichen Gärten abgehalten werden soll, zum König gerufen. Es ist eine Feier, die zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt stattfindet, denn in den Straßen von Paris verhungern und rebellieren die Menschen. Die Jesuiten greifen öffentlich die Regentschaft von Ludwig an, da sie seine Politik und seine ständigen Kriegszüge mißbilligen. Der König bittet Aramis, die Identität des Jesuiten-Generals herauszubekommen beziehungsweise ihm dessen Kopf zu bringen.
Als Athos davon hört, wird er in seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem König nur noch bestärkt, gleichwohl ihm d'Artagnan verspricht, seinen Sohn zu beschützen.
Nachdem Raoul einen tragischen, aber vorhersehbaren Tod auf dem Schlachtfeld stirbt, schwört Athos, seinen Sohn zu rächen und den tyrannischen König mit dem mysteriösen Gefangenen zu vertauschen, dessen Schicksal in jener Nacht vor 22 Jahren so grauenvoll besiegelt wurde.
Sie könnten auch die
lebenslange Freundschaft d'Artagnans verlieren, der in seiner Treue
zu dem unehrenhaften König unerklärlich blind und
unerschütterlich bleibt ... Darsteller: Leonardo DiCaprio
(Ludwig XIV. / Philippe), Jeremy Irons (Aramis),
John
Malkovich (Athos), Gérard
Depardieu (Porthos), Gabriel Byrne
(d'Artagnan), Judith Godreche (Christine), Anne Parillaud
(Königin Anne), Edward Atterton (Leutnant Andre)
Regie: Randall Wallace Stab: • Produzenten:
Russell Smith für MGM/UA • Drehbuch: Randall Wallace
• Vorlage: Roman "Der Vicomte de
Bragelonne" von Alexandre Dumas; Roman "Der Mann in der eisernen
Maske" von Wolfgang van Deuverden • Filmmusik: Nick Glennie-Smith •
Kamera: Peter Suschitzky • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Anthony Pratt • Schnitt: William Hoy •
Kostüme: James Acheson • Make Up: Giannetto de Rossi
• Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: -
• Filmkritiken
Filmkritik von Andrea Leskovic Dirk Jasper FilmLexikon: Drehbuchautor Randall Wallace (Braveheart) gibt sein Debüt als Regisseur mit Der Mann in der eisernen Maske, einem romantischen Abenteuerfilm, der zur Zeit des letzten großen Königs Ludwig XIV. frei nach dem Erfolgsroman "Die drei Musketiere" von Alexander Dumas spielt. Cinema 04/1998: Kraftloses Regiedebüt des Braveheart-Autors Randall Wallace: In seinem Mantel- und Degen-Spektakel wird mehr gesabbelt als gesäbelt.
Spiegel Kultur 04/1998: Anders ist es nicht zu erklären, das so viele gute Schauspieler in einem so schlechten Kostümschinken freiwillig die Frührentner geben. Einziger Lichtblick: Leonardo DiCaprio als Ludwig XIV. TV-Spielfilm 08/1998: Rache,
Romantik, Ranküne - unterhaltsam, barock und auch ziemlich
altbacken. Bemerkungen
Der Film wurde ausschließlich
an den historischen Schauplätzen in Frankreich
gedreht.
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Im Jahr 1638 schenkt Königin Anne
Frankreich einen Thronerben, aber in dieser schicksalhaften Nacht
wird - was nur wenige wissen - ein zweiter Junge
geboren.
Seine drei alten Kampfgefährten Aramis, Athos und Porthos
haben ihre Uniformen schon lange an den Nagel gehängt und sich
- mit unterschiedlichem Erfolg - ins zivile Leben
zurückgezogen.
Offenbar nimmt Aramis die Mission an und die Feier beginnt. Unter
den Gästen befindet sich auch Raoul, der Sohn von Athos, der
auf Urlaub vom Militär ist, zusammen mit seiner Verlobten, der
bildhübschen Christine. Als er sie sieht, ist der junge
König völlig von ihrer Schönheit verzaubert. Damit
er selbst ihr den Hof machen kann, faßt er den Plan Raoul
wieder an die vorderste Front zu schicken.
Währenddessen siecht in einer verlassenen Festung vor der
Küste der Bretagne ein maskierter Gefangener in einer
schmutzigen Zelle dahin, verzweifelt und nicht ahnend, dass sein
Schicksal eng mit den folgenden Ereignissen verknüpft
ist.
Für sein gefährliches Unterfangen versichert er sich der
Hilfe von Athos. Zu den beiden gesellt sich bald auch Porthos, dem
der Sinn nach Abwechslung steht. Schnell jedoch müssen sie
feststellen, dass der Plan, ihr Land vor dem Verderben zu retten,
womöglich zur Zerstörung des Thrones führt - des
Thrones, den sie einmal zu schützen geschworen
haben.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 07/1998: Neuerliche Verfilmung des
abenteuerlichen Romans von Alexandre Dumas ohne inhaltliche
und gestalterische Inspiration. Auch die zahlreich auftretende
Stars verleihen dem enttäuschenden Film keinen
Glanz.
Bemerkungen