Zwei Jahre sind vergangen, seitdem zwei
Killer die verschlafene Kleinstadt Woodsboro terrorisierten. Die
Fernsehjournalistin Gale Weathers hat die Ereignisse von damals in
ihrem Bestseller "The Woodsboro Murders"
festgehalten.
Bei der Vorpremiere des Films zum Roman kommt es abermals zu einem blutigen Verbrechen. Schnell wird klar, dass es der dämonische Killer erneut auf Sidney Prescott abgesehen hat, die mittlerweile das College besucht. Wieder terrorisiert er die
Studentin am Telefon, während er ein Opfer nach dem anderen
fordert. Sidney weiß: Buchstäblich jeder könnte der
Killer sein ... Darsteller: David Arquette (Dewey
Riley), Neve
Campbell (Sidney Prescott), Courteney Cox (Gale Weathers),
Sarah Michelle
Gellar (Cici), Jamie Kennedy (Randy Meeks), Elise Neal
(Hallie), Jerry O'Connel (Derek), Timothy Olyphant (Mickey), Jada
Pinkett (Maureen), Liev Schreiber (Cotton Weary), Lewis Arquette
(Chief Hartley), Laurie Metcalf (Debbie Salt), Heather Graham, Tori Spelling
Regie: Wes Craven Stab: • Produzenten:
Cathy Konrad, Marianne Maddalena • Drehbuch: Kevin Williamson •
Vorlage: - • Musik:
Marco Beltrami,
Hans Zimmer
• Kamera: Peter Deming • Spezialeffekte: K. N. B. EFX
Group (Special Make Up-Effekte) • Ausstattung: Bob Ziembicki
• Schnitt: Patrick Lussier • Kostüme: Kathleen
Detoro • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt:
- • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach dem überwältigenden Erfolg von "Scream - Schrei!" haben sich Kultregisseur Wes Craven und sein Drehbuchautor Kevin Williamson erneut zusammengefunden, um eine mörderisch spannende Fortsetzung zu schaffen: Dabei ist "Scream 2" beileibe kein Abklatsch des cleveren Originals, sondern ein ebenso intelligenter Thriller, der jede Spannungssituation bis zur letzten Sekunde ausreizt und dabei noch genug Zeit findet, sein Publikum mit aberwitzigen Verweisen auf andere Filme zu unterhalten. Cinema 04/1998: Sequels sind selten echte Brüller. Wes Craven schafft das Kunststück: Die doppelbödige Ironie, mit der er das Serienkiller-Genre reanimiert, sorgt für Mordsspaß.
TV Movie 09/1998: Sind Fortsetzungen immer schlechter als die Orginale? Über diese Frage streiten in "Scream 2" eine Klasse von Filmstudenten. Nur ein Beispiel für die zahlreichen ironischen Film-im-Film-Zitate des Sequels, das deutlich ironischer als sein Vorgänger daherkommt. Was nicht heißen soll, dass der Film unter Blutarmut leidet: Dafür sorgt schon Regisseur Wes Craven, der sich erneut als Meister des Schreckens erweist. Keine Frage also: Dem Team ist ein würdiger "Scream"-Nachfolger gelungen. film-dienst 08/1998: Weniger noch als im ersten Teil wird das Geschehen von Suspense-Momenten getragen, Spannung reduziert sich auf mit großem orchestralem Aufwand untermalte Schockeffekte, die sich beizeiten ebenso abnutzen wie filmische Zitate und Querverweise. Ein Spekulatives, dabei um politische Korrektheit buhlendes Machwerk, das nur noch ärgerlich stimmt.
TV Today 09/1998: Wer Teil 1 mochte, wird Teil 2 lieben - passenden Humor und gute Nerven vorausgesetzt. Die Woche 24.04.1998: Blutige und intelligente Fortsetzung des Horror-Erfolges "Scream" die so ziemlich alle Witze über Fortsetzungen macht, die man in einer Fortsetzung machen kann. Film ab: "Scream 2" ist ein Horrorspektakel, das den Kultfilm " Scream - Schrei" noch weit übertrifft. Blickpunkt Film: Bei allem
Humor geizt Regisseur Wes Craven nicht mit brutalen Sequenzen, die
noch blutdurchtränkter sind als beim ersten Teil. Bemerkungen
Scream - Schrei! ist das
erfolgreichste Genrewerk aller Zeiten und spielte allein in den USA
über 100 Millionen Dollar ein. In Deutschland begeisterte der
Film von Wes Craven mehr als 1,5 Millionen Zuschauer. "Scream 2"
spielte bereits am ersten Wochenende in den USA 32,9 Millionen
Dollar ein und hatte damit den bis dahin besten Dezemberstart eines
Films in den US-Kinos aller Zeiten. Nach nur fünf Wochen waren
bereits 90 Millonen Dollar eingespielt.
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Zwei Jahre sind vergangen, seitdem zwei
Killer die verschlafene Kleinstadt Woodsboro terrorisierten. Die
Fernsehjournalistin Gale Weathers hat die Ereignisse von damals in
ihrem Bestseller "The Woodsboro Murders"
festgehalten.
Darsteller:
Filmkritiken
Spiegel Kultur 04/1998: In einer der besten Szenen dieses
Filmes wird über Fortsetzungen berühmter Filme diskutiert
und warum die niemals gelingen können. "Scream 2" ist eine
Fortsetzung, und sie ist noch gelungener als ihr Vorgänger.
Womit einiges über die Ironie, den Witz und die Cleverneß
dieses Horrorfilms von Wes Craven (Regie) und Kevin Williamson
(Buch) erzählt wäre, der sein eigens Genre spiegelt, um
das Spiegelbild noch einmal zu spiegeln.
TV Spielfilm 09/1998: Der Mordreigen in "Scream 2" ist sogar
noch spektakulärer, "witziger" und schlauer konstruiert als im
Orginal. Der Film bietet nicht nur ein spannendes "Wer ist der
Killer?"-Ratespiel, sondern reflektiert auch gewitzt die
Mechanismen des Kommerzkinos. Regisseur Craven und Autor Williamson
bedienen sich virtuos aus der Klischeekiste des Genres und sind
trotz aller cleveren Selbstironie mit Herz und Seele beider Sache.
So entstand ein liebenswerter Bastard: grausig und freundlich
zugleich.