Scream 2

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Scream 2
Originaltitel: Scream 2
Genre: Horror
Farbe, USA, 1997, FSK 18

Kino Deutschland: 1998-04-23
Kino USA: 1997-12-12
Laufzeit Kino: 121 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1998-11-03
Kaufkassette: 1999-04-01
Laufzeit Video: 115 Minuten
Anbieter: VMP

DVD Deutschland: 2001-02-13
Laufzeit DVD: 115 Minuten
Anbieter: Kinowelt



Sie können hier das Original US-Filmplakat 1 und das Original US-Filmplakat 2 im Großformat herunterladen oder ansehen.

Szenenfoto Zwei Jahre sind vergangen, seitdem zwei Killer die verschlafene Kleinstadt Woodsboro terrorisierten. Die Fernsehjournalistin Gale Weathers hat die Ereignisse von damals in ihrem Bestseller "The Woodsboro Murders" festgehalten.

Bei der Vorpremiere des Films zum Roman kommt es abermals zu einem blutigen Verbrechen. Schnell wird klar, dass es der dämonische Killer erneut auf Sidney Prescott abgesehen hat, die mittlerweile das College besucht.

Wieder terrorisiert er die Studentin am Telefon, während er ein Opfer nach dem anderen fordert. Sidney weiß: Buchstäblich jeder könnte der Killer sein ...


SzenenfotoDarsteller: David Arquette (Dewey Riley), Neve Campbell (Sidney Prescott), Courteney Cox (Gale Weathers), Sarah Michelle Gellar (Cici), Jamie Kennedy (Randy Meeks), Elise Neal (Hallie), Jerry O'Connel (Derek), Timothy Olyphant (Mickey), Jada Pinkett (Maureen), Liev Schreiber (Cotton Weary), Lewis Arquette (Chief Hartley), Laurie Metcalf (Debbie Salt), Heather Graham, Tori Spelling

Regie: Wes Craven

Stab: • Produzenten: Cathy Konrad, Marianne Maddalena • Drehbuch: Kevin WilliamsonVorlage: - • Musik: Marco Beltrami, Hans Zimmer • Kamera: Peter Deming • Spezialeffekte: K. N. B. EFX Group (Special Make Up-Effekte) • Ausstattung: Bob Ziembicki • Schnitt: Patrick Lussier • Kostüme: Kathleen Detoro • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: Nach dem überwältigenden Erfolg von "Scream - Schrei!" haben sich Kultregisseur Wes Craven und sein Drehbuchautor Kevin Williamson erneut zusammengefunden, um eine mörderisch spannende Fortsetzung zu schaffen: Dabei ist "Scream 2" beileibe kein Abklatsch des cleveren Originals, sondern ein ebenso intelligenter Thriller, der jede Spannungssituation bis zur letzten Sekunde ausreizt und dabei noch genug Zeit findet, sein Publikum mit aberwitzigen Verweisen auf andere Filme zu unterhalten.

Cinema 04/1998: Sequels sind selten echte Brüller. Wes Craven schafft das Kunststück: Die doppelbödige Ironie, mit der er das Serienkiller-Genre reanimiert, sorgt für Mordsspaß.

SzenenfotoSpiegel Kultur 04/1998: In einer der besten Szenen dieses Filmes wird über Fortsetzungen berühmter Filme diskutiert und warum die niemals gelingen können. "Scream 2" ist eine Fortsetzung, und sie ist noch gelungener als ihr Vorgänger. Womit einiges über die Ironie, den Witz und die Cleverneß dieses Horrorfilms von Wes Craven (Regie) und Kevin Williamson (Buch) erzählt wäre, der sein eigens Genre spiegelt, um das Spiegelbild noch einmal zu spiegeln.

TV Movie 09/1998: Sind Fortsetzungen immer schlechter als die Orginale? Über diese Frage streiten in "Scream 2" eine Klasse von Filmstudenten. Nur ein Beispiel für die zahlreichen ironischen Film-im-Film-Zitate des Sequels, das deutlich ironischer als sein Vorgänger daherkommt. Was nicht heißen soll, dass der Film unter Blutarmut leidet: Dafür sorgt schon Regisseur Wes Craven, der sich erneut als Meister des Schreckens erweist. Keine Frage also: Dem Team ist ein würdiger "Scream"-Nachfolger gelungen.

film-dienst 08/1998: Weniger noch als im ersten Teil wird das Geschehen von Suspense-Momenten getragen, Spannung reduziert sich auf mit großem orchestralem Aufwand untermalte Schockeffekte, die sich beizeiten ebenso abnutzen wie filmische Zitate und Querverweise. Ein Spekulatives, dabei um politische Korrektheit buhlendes Machwerk, das nur noch ärgerlich stimmt.

SzenenfotoTV Spielfilm 09/1998: Der Mordreigen in "Scream 2" ist sogar noch spektakulärer, "witziger" und schlauer konstruiert als im Orginal. Der Film bietet nicht nur ein spannendes "Wer ist der Killer?"-Ratespiel, sondern reflektiert auch gewitzt die Mechanismen des Kommerzkinos. Regisseur Craven und Autor Williamson bedienen sich virtuos aus der Klischeekiste des Genres und sind trotz aller cleveren Selbstironie mit Herz und Seele beider Sache. So entstand ein liebenswerter Bastard: grausig und freundlich zugleich.

TV Today 09/1998: Wer Teil 1 mochte, wird Teil 2 lieben - passenden Humor und gute Nerven vorausgesetzt.

Die Woche 24.04.1998: Blutige und intelligente Fortsetzung des Horror-Erfolges "Scream" die so ziemlich alle Witze über Fortsetzungen macht, die man in einer Fortsetzung machen kann.

Film ab: "Scream 2" ist ein Horrorspektakel, das den Kultfilm " Scream - Schrei" noch weit übertrifft.

Blickpunkt Film: Bei allem Humor geizt Regisseur Wes Craven nicht mit brutalen Sequenzen, die noch blutdurchtränkter sind als beim ersten Teil.


SzenenfotoBemerkungen

Scream - Schrei! ist das erfolgreichste Genrewerk aller Zeiten und spielte allein in den USA über 100 Millionen Dollar ein. In Deutschland begeisterte der Film von Wes Craven mehr als 1,5 Millionen Zuschauer. "Scream 2" spielte bereits am ersten Wochenende in den USA 32,9 Millionen Dollar ein und hatte damit den bis dahin besten Dezemberstart eines Films in den US-Kinos aller Zeiten. Nach nur fünf Wochen waren bereits 90 Millonen Dollar eingespielt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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