Mr. Magoo

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mr. Magoo
Titel USA: Mr. Magoo
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1998, FSK 6

Kino Deutschland: 1998-05-07
Kino USA: 1997-12-25
Laufzeit Kino: 87 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-11-26
Laufzeit Video: 83 Minuten
Anbieter: Walt Disney Home Video

DVD Deutschland: 1999-01-27
Laufzeit DVD: 84 Minuten
Anbieter: Walt Disney Video



Szenenfoto Einen raffinierten Plan haben die Bösewichte Luanne LeSeut und Morgan ausgeheckt, um den Stern von Kuristan, einen Rubin von unbezahlbarem Wert, aus dem Naturkundemuseum zu entwenden.

Doch bei der Durchführung geht so einiges schier, und das Juwel gelangt über Umwege zufällig in den Besitz von Mr. Quincy Magoo, dem kurzsichtigen Schirmherrn des Museums - ohne dass er es bemerken würde!

Sofort heftet sich das Gaunerduo an Magoos Fersen, und auch zwei Geheimagenten beteiligen sich an der Jagd nach dem unwissenden Schwerenöter. Doch so sehr sie sich auch anstrengen, Magoo tappt in keine der aufgestellten Fallen.

Eine bemerkenswerte Leistung für einen Mann, der noch nicht einmal ahnt, dass er verfolgt wird, und von einem Abenteuer ins andere stolpert ...


SzenenfotoDarsteller: Leslie Nielsen (Mr. Quincy Magoo), Kelly Lynch (Luanne), Matt Keeslar (Waldo), Nick Chinlund (Bob Morgan), Stephen Tobolowsky (Agent Chuck), Ernie Hudson (Agent Gus Anders), Jennifer Garner (Stacey Sampanahoditra), Malcolm McDowell (Austin Cloquet), Miguel Ferrer (Ortega Peru), L. Harvey Gold (Schmitt), Art Irizawa (Gosha)

Regie: Stanley Tong

Stab: • Produzenten: Ben Myron für Disney Enterprises • Drehbuch: Pat Proft, Tom Sherohman • Vorlage: Zeichentrickserie "Mr. Magoo" • Filmmusik: Michael Tavera • Kamera: Jingle Ma • Spezialeffekte: - • Ausstattung: John Willett • Schnitt: Stuart Pappe, David Pawlins, Michael R. Miller • Kostüme: Tom Bronson • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Und wieder landet die nackte Kanone einen Volltreffer: Leslie Nielsen, zuletzt als "Agent 00" im Auftrag des Blödsinns unterwegs, schlüpft in seinem aktuellen unbeschwerten Slapstick-Spaß in die Haut der legendären Cartoon-Figur Mr. Magoo, der vor allem in den 60er und 70er Jahren mit seinem treuen Hund Angus aberwitzige Zeichentrickabenteuer zu bestehen hatte. Die Rolle des liebenswerten Multimillionärs, desse extreme Kurzsichtigkeit ein Chaos nach dem anderen auslöst, ist dem Komödienstar wie auf den Leib geschneidert. Unterstützt wird Nielsen von dem Hongkong-Topregisseur Stanley Tong, der sein einmaliges Talent, furiose Action, waghalsige Stunts und ausgelassenen Slapstick zu einem explosiv-unterhaltsamen Gemisch zu kombinieren, bereits in den Jackie Chan-Hits "Rumble In The Bronx" und "First Strike" hinlänglich unter Beweis stellte.

SzenenfotoTV Movie 10/1998: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn - und so gibt es selbst hier den einen oder anderen Schenkelklopfer. Doch insgesamt müht sich Leslie Nielsen erfolglos, der dünnen Story Pep zu geben. Nur seine ganz harten Fans werden sich über diesen Quark amüsieren.

TV Today 10/1998: Der Zuschauer wünscht sich Magoos Dioptrienwerte - dann müßte er dieses Elend nicht mit ansehen!

TV Hören und Sehen 17/1998: Turbulente Krimi-Komödie. Sehr viel Action, dennoch erfreulich gewaltfrei. Dazu eine originelle Story mit flottem Witz und noch mehr Phantasie!

SzenenfotoTV Spielfilm 10/1998: Eindimensionaler Slapstick, der auf einem müden Witz beruht: der Trotteligkeit der Hauptfigur.

film-dienst 09/1998: Eine nur wenig interessante Komödie, deren passabler Hauptdarsteller gegen viel Leerlauf anzukämpfen hat und dessen Buch den bösen Witz der Vorlage eher harmlos, mitunter auch plump und lächerlich umsetzt.

Die Woche 08/05 1998: Leslie Nielsen spielt die extrem kurzsichtige, aus einem Comic entsprungene Hauptfigur in einer Klamotte unter seinem Niveau.

Cinema 05/1998: Der Greis ist heiß: Wo Leslie Nielsen draufsteht, ist für Cineasten nichts drin, dafür Blödelgags im Dutzend. Hier tritt er als kurzsichtiger Krösus in jedes Fettnäpfchen.

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