Ein tödliches Verhältnis

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein tödliches Verhältnis
Genre: Thriller
Farbe, Deutschland, 1998

Kino Deutschland: 1998-04-16
Laufzeit Kino: 112 Minuten
Kinoverleih D: Tobis Filmkunst



Szenenfoto Ben und Jenny, ein junges wohlsituiertes Berliner Ehepaar, könnte wunschlos glücklich sein. Doch hinter der Fassade aufgesetzter Zufriedenheit verbirgt sich eine unglückliche Beziehung. Ungewollte Kinderlosigkeit stört ihr Glück, und nach vielen Enttäuschungen scheint ihre Liebe im platonischen Niemandsland gestrandet zu sein.

Als Lisa, eine attraktive Frau mit mysteriöser Vergangenheit, in die Nachbarwohnung einzieht, erhofft sich Jenny Abwechslung für ihren tristen Alltag und drängt sich der neuen Nachbarin geradezu auf. Bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen.

Szenenfoto Doch schnell erkennt Lisa die unerfüllte Sehnsucht des Paares und versucht der psychisch angeknacksten Jenny den Ehemann auszuspannen. Gutgläubig und naiv ermuntert Jenny den eher verschlossenen Ben auch noch, sich der neuen Freundin gegenüber zu öffnen. Schließlich triumphiert Lisas Wunsch, Ben zu verführen, über seine Willenskraft.

Um seine Ehe zu retten, flüchtet er sich mit Jenny in einen ausgedehnten Urlaub. Verlassen und gekränkt wartet Lisa auf ihre Rückkehr. Gequält von krankhafter Eifersucht auf das neue Glück schmiedet sie einen mörderischen Plan ...


SzenenfotoDarsteller: Dominique Horwitz (Ben), Florine Daniel (Jenny), Julia Jäger (Lisa), Ingo Naujoks

Regie: Michael Bartlett

Stab: • Produzenten: Susan Nielebock für Rialto GmbH • Drehbuch: Michael Bartlett • Vorlage: - • Musik: Jens Holzkamp • Kamera: Ekkehart Pollack • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Sarah Horton, Marinus Haas • Schnitt: Sabine Brose • Kostüme: Anne Hoffmann • Make Up: Christine Atar, Samir Atar • Ton: Manfred Banach • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein packender deutscher Psycho-Thriller von Regisseur und Drehbuchautor Michael Bartlett.

film-dienst 08/1998: Ein reißerischer Psychothriller auf Fernsehfilm-Niveau, der deutlich nach US-amerikanischen Vorbildern schielt. Formal bemerkenswert sind allenfalls einige erzählerische Fähigkeiten des Regisseurs im rein visuellen Bereich.

SzenenfotoDie Woche 17.04.1998: Etwas yuppiehaft oberflächlich inszenierter, inhaltlich dagegen Liebes-, Schwangerschafts- und Eifersuchtsgeschichte im Berlin der Gegenwart.

TV Movie 08/1998: Absolut belangloses Machwerk.

Cinema 04/1998: Schlechte Regie, gute Darsteller.

Dirk Jasper FilmLexikon
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