Jackie Brown

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Jackie Brown
Titel USA: Jackie Brown
Genre: Krimi
Farbe, USA, 1998, FSK 16

Kino Deutschland: 1998-04-16
Laufzeit Kino: 148 Minuten
Kinoverleih D: Scotia

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-11-16
Laufzeit Video: 146 Minuten
Anbieter: BMG UFA

DVD Deutschland: 2000-05-22
Laufzeit DVD: 146 Minuten
Anbieter: BMG



Szenenfoto Stewardess Jackie Brown bessert ihr schmales Gehalt dadurch auf, dass sie im Auftrag des kleinen Waffenhändlers Ordell Robbie illegal Bargeld in die USA einführt - bis sie eines Tages am Flughafen von Los Angeles von Special Agent Ray Nicolet kontrolliert und festgenommen wird.

Die Behörden setzen sie unter Druck: Jackie wird nur dann straffrei ausgehen, wenn sie aktiv dabei mithilft, Ordell auffliegen zu lassen.

Mit Hilfe des sympathischen Kautionsvermittlers Max Cherry, der sich nur zu gut in ihre verzwickte Lage hineinversetzen kann, heckt Jackie einen gewagten, fast tollkühnen Plan aus, wie man die verschiedenen Seiten gegeneinander ausspielen könnte.

Szenenfoto Noch vertrackter wird die Situation durch Ordells Komplizen Louis Gara und Melanie Ralston, die ihre eigenen Ziele verfolgen.

Indem sie vorgibt, sowohl mit den Gangstern als auch mit den Fahndern zu kooperieren, versucht Jackie Brown, alle Beteiligten übers Ohr zu hauen und nicht weniger als eine halbe Million Dollar buchstäblich in ihre eigene Tasche wandern zu lassen ...


SzenenfotoDarsteller: Pam Grier (Jackie Brown), Samuel L. Jackson (Ordell Robbie), Robert Forster (Max Cherry), Bridget Fonda (Melanie), Michael Keaton (Ray Nicolet), Robert de Niro (Louis Gara), Michael Brown (Mark Dargus), Chris Tucker (Beaumont Livingston), Lisa Gay Hamilton (Sheronda), Tommy "Tiny" Lister jr. (Winston), Hattie Winston (Simone), Denise Crosby (Pflichtverteidigerin), Sid Haig (Richter)

Regie: Quentin Tarantino

Stab: • Produzenten: Lawrence Bender für Miramax Films • Drehbuch: Quentin Tarantino • Vorlage: Roman "Jackie Brown" von Elmore Leonard • Filmmusik: - • Kamera: Guillermo Navarro • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David Wasco • Schnitt: Sally Menke • Kostüme: Mary Claire Hannan • Make Up: Ermahn Ospina • Ton: Mark Ulano • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper (CyberKino) "Jackie Brown" ist das lang erwartete neue filmische Meisterwerk von Hollywood-"Wunderkind" Quentin Tarantino, der sich innerhalb kürzester Zeit mit den beiden Kultfilmen "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" in die Reihe der innovativsten und begabtesten Regisseure der Welt katapultierte. Mit "Jackie Brown" bringt er nun erstmals keinen Originalstoff, sondern eine Romanadaption auf die Leinwand: Nach dem ebenso spannenden wie humorvollen Krimi "Rum Punch" des Bestseller-Autors Elmore Leonhard ("Schnappt Shorty") entstand eine Mischung aus Thriller und Komödie, die alle bewährten Merkmale eines Tarantino-Geniestreiches trägt, gleichzeitig aber auch die Geschichte einiger sehr realer Menschen erzählt: Sechs schillernde Charaktere jagen hinter einer halben Million Dollar her, und die Frage ist nur: Wer hat die besten Karten?

SzenenfotoTV Movie 08/1998: Redselige Kriminelle und reihenweise Filmzitate: "Jackie Brown" ist unverkennbar ein Film von Tarantino - und doch ganz anders als "Pulp Fiction". Der brutal-ironische Blick ist einer viel milderen Betrachtungsweise gewichen, und als Stichwortgeber dient diesmal mehr das reale Leben als die Popkultur. Das reife Resultat besticht durch erzählerische Eleganz und eine großartige Ensembleleistung. Mehr Spaß haben jedoch eindeutig Tarantinos überbordende "Pulp Fiction"-Phantasien bereitet.

TV Hören und Sehen 17/1998: Drei Jahre nahm sich Quentin Tarantino für seine neuste Regiearbeit Zeit. Action wie in "Pulp Fiction" gibt's diesmal nicht; dafür lange, dennoch fesselnde Dialoge. Vor allem das Staraufgebot fasziniert: darunter auch Robert de Niro und Samuel L. Jackson.

film-dienst 08/1998: Ein in betont ruhigem Tempo erzähltes Caper-Movie, das über dem reizvollen Einlassen auf die Figuren eine zügige Entwicklung der Handlung vermissen läßt. Der Film lebt dafür vor allem von seinen zahlreichen pointierten Anspielungen auf Erscheinung der populären (Musik-) Kultur.

SzenenfotoTV Spielfilm 08/1998: Tarantino etabliert sich als einer der wichtigsten Regisseure seiner Generation. Eine reife Leistung!

Spiegel Kultur 04/1998: Ein bißchen langweilig anzusehen, aber als Haltung auf der Höhe der Zeit.

Cinema 04/1998: Tarantino überrascht mit ganz anderer Coolneß.

Dirk Jasper FilmLexikon
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