Er ist gefährlich, er ist verzweifelt, und er ist auf der Flucht. Mark Roberts steht unter dringendem Tatverdacht, zwei kaltblütige Morde begangen zu haben. Während des Gefangenentransports von Chicago nach New York wird er von einem Häftling attackiert - mit fatalen Folgen.
Das Flugzeug stürzt ab und muß notlanden. Mark nutzt die einzige Chance, um seine Unschuld zu beweisen und die wahren Drahtzieher des Doppelmordes zu überführen - inmitten des Chaos entkommt er.
Doch ein Profi hat sich schon an seine Fersen geheftet: Chief Deputy U. S. Marshal Samuel Gerard und sein Team eröffnen eine gnadenlose Jagd auf den mutmaßlichen Doppelmörder. Auf ausdrückliche Anordnung von höchster Stelle wird den U. S. Marshals der Agent John Royce zur Seite gestellt.
Nun muß der erfahrene Gerard nicht nur mit kaum kalkulierbaren Schachzügen eines in die Enge getriebenen Flüchtigen rechnen - auch Royce spielt eine undurchsichtige Rolle bei einer Jagd, in deren Verlauf keiner der Beteiligten zu einer Atempause kommen wird - und die für die Jäger einige Überraschungen bereithält ...
Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino): Mit der Fortführung des Riesenerfolgs von "Auf der Flucht" - für den Tommy Lee Jones den Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt - gelang dem Action-Regisseur Stuard Baird (Einsame Entscheidung) ein Hochspannungs-Thriller. An der Seite von Jones begeistert Wesley Snipes ("Demolition Man").
TV Movie 09/1998: Keine Diskussion: "Auf der Flucht" war der beste Actionfilm des Jahres 1993, im direkten Vergleich hat dieses Sequel keine sehr gute Karten - das ist eigentlich ungerecht. Denn auch wenn die Story sehr ähnlich gestrickt ist und Wesley Snipes kaum an Harrison Ford heranreicht, bietet "Auf der Jagd" sauber inszeniertes Actionkino mit tapferen Krawumm-Effekten. Und was Tommy Lee Jones angeht: Der ist sowieso einsame Klasse.
film-dienst 09/1998: Ein handwerklich solide inszenierter Actionthriller, der sich als Fortsetzung des Films "Auf der Flucht" versteht. An die Stelle der dort intearessant aufgebauten Gegenüberstellung von Jäger und Gejagtem tritt hier ein über weite Strecken auf bloße Schauwerte setzendes Routineprodukt, das vor allem am mangelnden Profil der Hauptfiguren scheitert; schauspielerisch bietet der Film daher kaum eine Herausforderung.
Die Woche 1998-04-30: Als Kontrahenten, die einander an physischer Ausstrahlung nichts nehmen, bewegen sich Snipes und Jones im Rahmen eines Genres, das Männer hintereinander her sein lässt und so was Verfolgungsjagd nennt. Tommy Lee Jones, der als "Men In Black" nur die zynischen Seiten des guten Marshalls ausspielen mußste, hat für dieses klassische Verhältnis ein angemessenes dreckiges Grinsen parat. Der Kampf zwischen guten ud bösen Cops entscheidet sich nicht umsonst am Bett des potenziellen (Polizei-) Partners Mark.
Bild: Unter der Regie von Action-Regisseur Stuart Baird ("Einsame Entscheidung") liefern Tommy Lee Jones und Wesley Snipes ("Demolition Man") zwei Stunden packenden Nervenkitzel. "Auf der Flucht" wird fortgesetzt, mit noch mehr Action. Ein fesselnder Verfolgungsthriller.
Stern 18/1998: Das ist kein großartiger Film, aber ein schneller; wie eine Sportübertragung mit besseren Texten. Und Gerard ist einfach bezaubernd als Ekelpaket. Bleibt zu hoffen, dass bald wieder was läuft mit ihm.
Cinema 05/1998: Nach zündenden Ideen fiel den Machern der Fortsetzung von "Auf der Flucht" nichts Besseres ein, als Tommy Lee Jones & Wesley Snipes endlos rumrennen
zu lassen.
TV Spielfilm 09/1998: Die Action ist perfekt, aber den Figuren fehlt das Profil - kein Vergleich mit dem Vorgänger!
TV Today 09/1998: Wer einen ordentliche Actionkracher sehen will, denkt im Kino sicher nicht an Flucht.
TV Hören und Sehen 18/1998: Mörderjagd durch Großstadtdschungel und Sumpfdickicht. Top Stars, Top Stunts, Top Action!
Fernsehwoche: Dank Dauer-Action, atemberaubender Stunts und Klasse-Drehbuch ist "Auf der Jagd" ein Kino-Knaller allererster Güte.
Berliner Kurier: Tommy Lee Jones, Wesley Snipes und Robert Downey Jr. bieten schauspielerische Leistungen der Extraklasse.