Live Flesh - Mit Haut und Haar

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Live Flesh - Mit Haut und Haar
Titel Spanien: Live Flesh
Genre: Melodram
Farbe, Spanien, Frankreich, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-05-07
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: Prokino

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-12-23
Kaufkassette: 1999-06-01
Laufzeit Video: 97 Minuten
Anbieter: VMP


Szenenfoto Victor Plaza ist jung, unschuldig und lebenshungrig. Mit der Diplomatentochter Elena hat er seinen ersten Sex. Als er aber einige Tage nach ihrem Treff bei ihr vorbeischauen will, erwartet Elena nicht ihn, sondern ihren Dealer.

Elenas schmales Nervenkostüm, ein Revolver und zwei hereinplatzende Cops komplizieren die Situation derart, dass das Leben jedes einzelnen Beteiligten umgeworfen wird und in eine explodierende laszive Richtung treibt ...


SzenenfotoDarsteller: Liberto Rabal (Victor Plaza), Francesca Neri (Elena), Angela Molina (Clara), Javier Bardem (David), Jose Sancho (Sancho), Penelope Cruz (Isabel), Pilar Bardem (Dona Centro), Alex Angulo (Busfahrer)

Regie: Pedro Almodovar

Stab: • Produzenten: Esther Garcia für El Deseo / Ciby 2000 / France 3 • Drehbuch: Pedro AlmodóvarVorlage: Roman "In blinder Panik" von Ruth Rendell • Filmmusik: Alberto Iglesias • Kamera: Affonso Beato • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Antxon Gomez • Schnitt: Jose Salcedo • Kostüme: Jose Maria de Cossio • Make Up: Juan Pedro Hernandez • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Mit diesem spannenden und tragikomischen Melodram gelingt Pedro Almodóvar, sein bisheriges Image radikal zu durchbrechen und mit seinen ihm teuren Themen, wie Liebe, Rache und Leidenschaft, nicht nur "sein vollendetstes, sondern auch das schönste Werk seiner Karriere" ("Le Monde") zu schaffen.

TV Movie 10/1998: Kreischende Frauen und ewiges Gevögel - wer nach "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" oder "Kika" die Lieblingsthemen des wilden Pedro Almodóvar satt hatte, dürfte überrascht sein. Almodóvars neuer Film ist eine dichte Meditation über Tod, Zufall, Schicksal und Schuld, sein greller Humor blitzt nur manchmal auf. Gevögelt wird natürlich weiterhin - und zwar von höchst attraktiven Darstellern.

Szenenfotofilm-dienst 09/1998: Ein in die Zeit der Franco-Diktator verlegener Genre-Mix in schrillen Farben, der äußerst verspielt alle Register zieht, um Wünsche und Sehnsüchte erfahrbar zu machen und sie gleichzeitig pathetisch aufbläht. Kinounterhaltung geprägt von augenzwinkernder grotesker Tragikomik.

TV Hören und Sehen 18/1998: Wunderbar dargestellt von viel spanischer Filmprominenz (Javier Bardem). Die Fans des Regisseurs müssen jetzt umdenken: Das Schrille, Schräge ist aus seinem neuen Werk verschwunden.

SzenenfotoTV Today 10/1998: Ein erwachsener, intensiver Film über Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Cinema 05/1998: Almodóvar diesmal etwas anders.

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