Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit diesem spannenden und tragikomischen Melodram gelingt Pedro Almodóvar, sein bisheriges Image radikal zu durchbrechen und mit seinen ihm teuren Themen, wie Liebe, Rache und Leidenschaft, nicht nur "sein vollendetstes, sondern auch das schönste Werk seiner Karriere" ("Le Monde") zu schaffen.
TV Movie 10/1998: Kreischende Frauen und ewiges Gevögel - wer nach "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" oder "Kika" die Lieblingsthemen des wilden Pedro Almodóvar satt hatte, dürfte überrascht sein. Almodóvars neuer Film ist eine dichte Meditation über Tod, Zufall, Schicksal und Schuld, sein greller Humor blitzt nur manchmal auf. Gevögelt wird natürlich weiterhin - und zwar von höchst attraktiven Darstellern.
film-dienst 09/1998: Ein in die Zeit der Franco-Diktator verlegener Genre-Mix in schrillen Farben, der äußerst verspielt alle Register zieht, um Wünsche und Sehnsüchte erfahrbar zu machen und sie gleichzeitig pathetisch aufbläht. Kinounterhaltung geprägt von augenzwinkernder grotesker Tragikomik.
TV Hören und Sehen 18/1998: Wunderbar dargestellt von viel spanischer Filmprominenz (Javier Bardem). Die Fans des Regisseurs müssen jetzt umdenken: Das Schrille, Schräge ist aus seinem neuen Werk verschwunden.
TV Today 10/1998: Ein erwachsener, intensiver Film über Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Cinema 05/1998: Almodóvar diesmal etwas anders.