City Of Industry

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: City Of Industry
Titel USA: City Of Industry
Genre: Gangsterfilm
Farbe, USA, 1997, FSK 16

Kino Deutschland: 1998-05-28
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: MFA

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-12-18
Kaufkassette: 1999-06-24
Laufzeit Video: 93 Minuten
Anbieter: Warner Home Video


Szenenfoto Als Fahrer eines Fluchtautos ist Skip einsame Spitze - und ebenso in seiner Skrupellosigkeit. Nach einem Überfall in Palm Springs, bei dem ein Gaunerquartett Diamanten im Wert von drei Millionen Dollar erbeutet, will sich der kaltschnäuzige Skip seiner drei Mittäter erledigen.

Lee und Jorge müssen daran glauben. Lees Bruder Roy wird zwar angeschossen, kann aber dem Gemetzel gerade noch entkommen. Roy macht sich in Los Angeles auf die Suche nach dem abgetauchten Skip.

Von Jorges Witwe erhält er schließlich den entscheidenden Tip ...


SzenenfotoDarsteller: Harvey Keitel (Roy Egan), Famke Janssen (Rachel Montana), Stephen Dorff (Skip Kovich), Timothy Hutton (Lee Egan), Wade Dominguez (Jorge Montana), Michael Jai White (Odell), Reno Wilson (Keshaun Brown), Elliott Gould (Gaststar)

Regie: John Irvin

Stab: • Produzenten: Evzen Kolar, Ken Solarz für Largo Entertainment • Drehbuch: Ken Solarz • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Endelman • Kamera: Thomas Burstyn • Spezialeffekte: Joe Lombardi • Ausstattung: Michael Novotny • Schnitt: Mark Conte • Kostüme: Eduardo Castro • Make Up: Janeen Schreyer • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: Ernie Orsatti •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Tiefgründiger als "Pulp Fiction" und fieser als "Bad Lieutenant" ist "City Of Industry" mehr als eine schwarze, gnadenlose Gangster-Story aus Los Angeles. Harvey Keitel brilliert einmal mehr in seiner Rolle des älteren moralischen Gangsters Roy Egan, der in einer Welt voller Gier und Betrug nichts will als Rache und Gerechtigkeit. Stephen Dorff gibt eindrucksvoll cool den fiesen Gegenspieler, der in seinere Kaltblütigkeit und Brutalität den Ganoventypus einer neuen Generation symbolisiert.

TV Movie 11/1998: Schwere Jungs, die sich beim Streit um die Beute gegenseitig perforieren, und Harvey Keitel als einsamer Rächer - doch das allein reicht nicht, um Regisseur John Irvin mit Tarantino ("Reservoir Dogs") und Abel Ferrara ("Bad Lieutenant") zu vergleichen, wie es der Pressetext vollmundig tut. Außerdem wird es kein Film noir, wenn ein paar Szenen nachts gedreht werden. Ohne jede Ecken und Kanten inszeniert Irvin seine Bilder und verschenkt dann sogar die finale Spannung. Einzige Harvey Keitel zeigt einige Momente von echter Größe.

SzenenfotoDer Spiegel 22/1998: Dem aus Schottland stammenden Regisseur John Irvin, 58, der schon vielerlei, doch wenig Spezifisches gemacht hat, ist mit "City Of Industry" ein dreckig realistischer Los-Angeles-Thriller gelungen: Wieder einmal ist Harvey Keitel das Zugpferd einer aufregenden Ballerballade, und wo er sich ins Zeug legt, ist es die Mühe wert.

film-dienst 10/1998: Gangsterfilm, der in seinen einzelnen formalen Bestandteilen professionell absolviert wird, dem aber jegliche persönliche Handschrift fehlt. Ein Produkt, das am Computer arrangiert zu worden scheint, seelenlos, mit dem "Charne" einer Steuerabschreibung.

TV Hören und Sehen 19/1998: Harte, unglaublich schnell gedrehte Gangster-Story, die sich nicht mit Nebensächlichen aufhält. Mit von der Partie: Famke Janssen und Timothy Hutton.

TV Today 11/1998: Ein depressives, brutales und dennoch anrührendes Stück Gossenkino. Geheimtip!

Cinema 05/1998: So ultrahart wie uninteressant.

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