Italien 1610. Artemisia, die Tochter des
bekannten Malers Orazio, ist 17 Jahre als und wie ihr Vater eine
leidenschaftliche Malerin. Eines Tages beobachtet sie den Freund
ihres Vaters, Agostino Tassi, am Strand bei seiner
Arbeit.
Fasziniert von seiner Kunst, einer ihr bis dahin unbekannten Maltechnik, bittet Artemisia ihren Vater, dafür zu sorgen, dass Tassi ihr Lehrmeister wird. So wird die talentierte Artemisia, der eine Ausbildung an der Akademie verwehrt wird, Tassis Einzelschülerin. Zwischen dem Maler und seiner
noch unschuldigen Schülerin entspinnt sich ein
leidenschaftliches Liebesverhältnis, das von Vater Orazio
jäh in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird, als er
Tassi beschuldigt, seine Tochter vergewaltigt zu haben
... Darsteller: Valentina Cervi (Artemisia
Gentileschi), Michel Serrault (Orazio), Miki Manojlovic (Agostino
Tassi), Luca Zingaretti (Cosimo), Emmanuelle Devos (Constanza),
Frederic Pierrot (Roberto), Maurice Garrel (Richter), Brigitte
Catillon (Tuzia), Yann Tregouet (Fulvio), Silvia de Santis
(Marisa), Dominique Reymond (Tassis Schwester), Renato Carpentieri
(Nicolo)
Regie: Agnes Merlet Stab: • Produzenten: Patrice Haddad für
Premiere Heure / Schlemmer Film • Drehbuch: Agnes Merlet,
Christine Miller, Patrick Amos • Vorlage: Roman "Artemisia - Die
Geschichte einer Passion" von Marine Bramly • Filmmusik: Krishna Levy • Kamera:
Benoit Delhome • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Antonello Geleng • Schnitt: Guy Lecorne • Kostüme:
Dominique Borg • Make Up: - • Ton: Francois Waledisch
• Toneffektschnitt: Jean-Pierre Laforce • Stunts: -
• Filmkritiken
film-dienst 11/1998: In stilvollschönen Bildern, die nie ins Geschmäcklerische abgleiten, entwickelt sich eine Biografie, die auch nach künstlerischen Konzepten, die Welt zu betrachten, fragt. Ein beeindruckendes Werk voller optischer Finessen, getragen von drei ausgezeichneten Hauptdarstellern. TV Hören und Sehen 21/1998: Agnes Merlet drehte einen streckenweise erotischen Streifen über die erste Frau, die in der Kunstgeschichte erwähnt wird. Herrliche Bilder wechseln mit brutalen Szenen. Gute Schauspieler. Cinema 06/1998: Aufregender als ein Museumsbesuch: die
wunderbar erotische Biographie einer italienischen Malerin, die
sich um 1610 gegen alle Zwänge durchsetzt. Oscar
®
Bemerkungen
Während ihres Kunsthistorik-Studiums wurde die
Filmemacherin Agnes Merlet auf das Bild der Malerin Artemisia
Gentileschi aufmerksam. "Judith enthauptet Holofernes" ist das
erste Werk einer Frau, das in der Kunstgeschichte Erwähnung
findet. Fasziniert und erschrocken von der Mischung aus
Sinnlichkeit und Grausamkeit des Bildes, begann Merlet zu
recherchieren und stieß auf die Prozeßakten eines
Vergewaltigungsprozesses. Die Geschichte, die hinter den
spärlichen historischen Hinweisen verborgen sein könnte,
die Geschichte der jungen Frau Artemisia, erzählt Merlet in
ihrem zweiten Spielfilm: Was hatte Artemisia erlebt, dass sie mit
18 Jahren ein so schockierendes Bild malte?
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Italien 1610. Artemisia, die Tochter des
bekannten Malers Orazio, ist 17 Jahre als und wie ihr Vater eine
leidenschaftliche Malerin. Eines Tages beobachtet sie den Freund
ihres Vaters, Agostino Tassi, am Strand bei seiner
Arbeit.
Darsteller: Valentina Cervi (Artemisia
Gentileschi), Michel Serrault (Orazio), Miki Manojlovic (Agostino
Tassi), Luca Zingaretti (Cosimo), Emmanuelle Devos (Constanza),
Frederic Pierrot (Roberto), Maurice Garrel (Richter), Brigitte
Catillon (Tuzia), Yann Tregouet (Fulvio), Silvia de Santis
(Marisa), Dominique Reymond (Tassis Schwester), Renato Carpentieri
(Nicolo)
Filmkritiken
Oscar
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