Der neunjährige Simon knackt per Zufall den militärischen Geheimcode "Mercury" der Vereinigten Staaten. Beim Kreuzworträtseln in einem Magazin erkennt der autistische Junge die versteckte Botschaft.
Eine wilde Jagd auf ihn beginnt, angeführt von Lieutenant Colonel Kudrow. Seine Eltern werden tot aufgefunden, sie scheinen das erste Opfer auf der Suche nach Simon zu sein. Art Jeffries, FBI-Agent im Innendienst, übernimmt diesen Fall. Dabei kümmert er sich um den völlig verängstigten Jungen, auf dessen Geheimnis er nach und nach kommt.
Der einzige Ausweg, den Killern zu entkommen, scheint die Flucht. Jeffries und Simon hetzen quer durch die Stadt. Doch die Spezialeinheit ist ihnen auf den Fersen ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Filmkritik von Gerhard Heeke
TV Movie 11/1998: Die Autisten-Geschichte verfügt nicht einmal ansatzweise über die psychologische Tiefe von "Rain Man", was vielleicht sogar Sinn macht - Bruce-Willils-Fans würde das nur irritieren. Fehlende Sensibilität mag im Actiongenre verzeihlich sein, das Fehlen von Originalität und echtem Thrill jedoch nicht. So ist "Das Mercury Puzzle" letztendlich nichts weiter als ein Appetithappen vor dem nächsten Willis-Kracher Armageddon.
film-dienst 09/1998: Routiniert inszenierter, aber uninspirierter Actionthriller, der seine logischen Brüche nicht kaschiert, seine konventionelle Konstruktion aber auch nicaht für inhaltliche Reflexionen nutzt.
TV Hören und Sehen 21/1998: Thriller mit Human-Touch. Zwar gibt's reichlich Action, doch viele der waghalsigen Stunts waren schon in andern Streifen zu sehen. Etwas blaß: Alec Baldwin als böser Bube im Film.
Focus: Anrührend und bewegend in den glänzend gespielten Szenen zwischen den beiden ungleichen Partnern, tut sich der Film schwer, seine Handlung zusammenzupuzzeln. Vielleicht hätten sie einen Autisten ranlassen sollen.
TV Spielfilm 11/1998: Unbefriedigender Genremix mit vielen Unklarheiten. Bei diesem Puzzle fehlen ein paar Teile!
Cinema 06/1998: Spannend wie ein Dechiffrierkursus bei der CIA.