Wunsch & Wirklichkeit

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Wunsch & Wirklichkeit
Titel USA: The Proposition
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1998

Kino Deutschland: 1998-05-21
Laufzeit Kino: 114 Minuten
Kinoverleih D: PolyGram

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999
Kaufkassette: 1999-05-20
Laufzeit Video: 107 Minuten
Anbieter: Universal


Szenenfoto Sie lieben sich, sie haben Erfolg, und sie besitzen alles, was man sich für Geld kaufen kann. Für die Bostoner Gesellschaft des Jahres 1935 sind Eleanor und Arthur Barret ein modernes Paar. Doch ein Schatten liegt über ihrer Ehe.

Die Barrets können keine gemeinsamen Kinder haben - Arthur ist zeugungsunfähig. Trotzdem besteht für den erfolgreichen Anwalt kein Zweifel: Eleanors Wunsch nach einer Schwangerschaft muß sich erfüllen. So systematisch und umsichtig er in seinem Beruf Probleme löst, so geschickt organisiert Arthur die Liebesnacht seiner Frau.

Der Plan ist perfekt, doch Liebe ist in ihm nicht vorgesehen. Als sich Eleanor an den jungen Priester Michael McKinnon wendet, treibt das Geflecht aus Wunsch und Wirklichkeit seinem tragischen Höhepunkt entgegen ...


SzenenfotoDarsteller: Kenneth Branagh (Pfarrer Michael McKinnon), Madeleine Stowe (Eleanor Barret), William Hurt (Arthur Barret), Blythe Danner (Syril Danning), Robert Loggia (Hannibal Thurman), Neil Patrick Harris (Roger Martin), Josef Sommer (Pfarrer Dryer)

Regie: Lesli Linka Glatter

Stab: • Produzenten: Ted Field, Diane Nabatoff, Scott Kroopf für Interscope Communications • Drehbuch: Rick Ramage • Vorlage: - • Musik: Stephen Endelman • Kamera: Peter Sova • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David Brisbin • Schnitt: Jacqueline Cambas • Kostüme: Anna Sheppard • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Wunsch & Wirklichkeit" ist ein opulent ausgestatteter Genrefilm, der mitten in die 30er Jahre führt, in das reiche Bürgertum der Neu-England-Staaten. In Europa breitet sich der Faschismus aus, in Boston lebt man zivilisiert und denkt liberal. Doch das Drehbuch von Rick Ramage kratzt an diesem prächtigen Lack.

film-dienst 10/1998: Ein als lange Rückblende mit großer stilistischer Geschlossenheit erzähltes Melodram, dessen Themen - Emanzipation, Unfruchtbarkeit, Zölibat und Schicksal - zu keiner überzeugenden Verbindung finden. Auch die Verankerung in den 30er Jahren mißlingt, weil dem Film jedes Gespür für die Zeit fehlt.

SzenenfotoTV Hören und Sehen 19/1998: Etwas Krimi, etwas Historie und viel Gefühl. Leider sind manche der dramatischen Szenen pure Klischees und wirken daher (unfreiwillig) komisch.

TV Today 11/1998: Viel Ausstattung, viel Ernst, viel Gerede, wenig Spaß beim Zugucken.

Cinema 05/1998: Schicksalsschlacht mit voller Wucht.


SzenenfotoBemerkungen


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