Männer & Frauen - Die Gebrauchsanleitung

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Männer & Frauen - Die Gebrauchsanleitung
Titel Frankreich:
Genre: Komödie
Farbe, Frankreich, 1997

Kino Deutschland: 1998-06-11
Laufzeit Kino: 122 Minuten
Kinoverleih D: Filmwelt-Prokino



Szenenfoto Unter normalen Umständen wären sie einander nie begegnet. Doch Benoit Blanc, der Großunternehmer, hat Magenschmerzen, und Fabio Lini, der verhinderte Schauspieler, hat sie auch.

So sitzen sie im Wartezimmer eines Krankenhauses und harren der Dinge, die da kommen: Zwei Männer, deren Leben eine entscheidende Wendung nimmt, als die Ergebnisse ihrer Untersuchung eintreffen. Der eine, Benoit Blanc, spürt auf einmal, dass er nicht unbesiegbar ist, und der andere, Fabio Lini, ist auf eine Weise mit dem Leben versöhnt, wie er es nie zuvor war.

Beider Pech - oder soll man es Glück nennen - ist nur, dass die Ärztin, Dr. Alex Nitez, sie über ihren wahren Zustand belügt. Sie hat die Ergebnisse vertauscht, um sich für eine alte Affäre mit Benoit Blanc zu rächen ...


SzenenfotoDarsteller: Bernard Tapie (Benoit Blanc), Fabrice Luchini (Fabio Lini), Alessandra Martinez (Dr. Alex Nitez), Pierre Arditi (Jean-Marc Lerner), Caroline Cellier (Jeanne Blanc), Ophelie Winter (Myriam), William Leymergie (William Dufour), Anouk Aimee (Berufswitwe), Patrick Husson (Straßensänger), Agnes Soral (Alice), Salome Lelouch (Lola), Christophe Hemon (Loulou), Ticky Holgado (Loulous Vater)

Regie: Claude Lelouch

Stab: • Produzenten: Tania Zazulinsky • Drehbuch: Claude Lelouch, Rene Bonnell • Vorlage: - • Filmmusik: Francis Lai • Kamera: Philippe Pavans de Ceccaty • Spezialeffekte: • Ausstattung: Jacques Bufnoir • Schnitt: Helene de Luze • Kostüme: Dominique Borg • Make Up: - • Ton: Harald Maury • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Männer & Frauen - Die Gebrauchsanleitung" ist der 35. Film des französischen Regisseurs Claude Lelouch. Ein szenischer Reigen über einen notorischen Frauenhelden und einen neurotischen Hasenfuß, der sich nach der Ehe sehnt. Ein erzählerisches Kaleidoskop, in dem Liebe und Tod aufblitzen, Schicksal und Krankheit - und doch besitzt alles eine wunderbare Leichtigkeit und Poesie. Das Ungewöhnlichste an diesem Film ist aber sein Hauptdarsteller Bernard Tapie, der hier sein schauspielerisches Debüt gibt und Benoit Blanc in vielem gleicht.

kultur Spiegel Extra 06/1998: Claude Lelouchs neues Werk handelt von nichts Geringerem als dem Leben und der Liebe, von Krankheit und Tod. Eben ein französischer Film.

film-dienst 12/1998: Eine elegant inszenierte "inhumane Komödie", die virtuos mehrere Geschichten ineinander verschachtelt.

TV Hören und Sehen 22/1998: Psycho-Spiel von Claude Lelouch. Trotz vieler (sehr guter) Dialoge, eine spannende Geschichte!

Cinema 06/1998: Genialer Titel, nichts dahinter.

TV Today 12/1998: Sentimental und vor Pseudo-Weisheiten strotzend.


SzenenfotoBemerkungen

Hauptdarsteller Bernard Tapie wurde im Herbst 1997 wegen Steuerhinterziehung verurteilt und wurde Frankreichs prominentester Häftling.

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