Zugvögel ... einmal nach Inari

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Zugvögel ... einmal nach Inari
Genre: Road-Movie
Farbe, Deutschland, Finnland, 1997

Kino Deutschland: 1998-07-09
Laufzeit Kino: 87 Minuten
Kinoverleih D: Prokino



Szenenfoto Der "1. Internationale Wettbewerb der Kursbuchspezialisten" im nordfinnischen Inari führt den schüchternen Dortmunder Bierfahrer und Hobby-Fahrplanexperten Hannes auf eine schicksalhafte Zugreise in Richtung Polarkreis.

Was Hannes nicht weiß: Kommissar Fanck sucht ihn als Mordverdächtigen und hat sich an seine Fersen geheftet. Auf seiner Fahrt wird Hannes in die kleinkriminellen Aktivitäten eines Geldfälscherringes verstrickt, außerdem lernt er im Zug die finnische Rosenliebhaberin Sirpa kennen und verliebt sich in sie.

In Inari treffen alle drei aufeinander: Hannes, Sirpa und - Kommissar Fanck ...


SzenenfotoDarsteller: Joachim Krol (Hannes Weber), Outi Mäenpää (Sirpa), Peter Lohmeyer (Kommissar Fanck), Peter Franke (Karl-Heinz), Oliver Marlo (Lako), Hilmi Sözer (Harry), Jochen Nickel (Lothar), Nina Petri (Frau Kößner), Kati Outinen (Inkeri), Kari Väänänen (Asko)

Regie: Peter Lichtefeld

Stab: • Produzenten: Jörg Rettig für Bosko Biati Film, Prokino • Drehbuch: Peter Lichtefeld • Vorlage: - • Filmmusik: Christian Steyer • Kamera: Frank Griebe • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Anke Osterloh • Schnitt: Bernd Euscher • Kostüme: Beatrix Albl • Make Up: - • Ton: Axel Arft • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Das Regiedebüt von Peter Lichtefeld kombiniert eine zärtliche Liebesgeschichte und eine lakonische Kriminalkomödie zu einem poetischen Railroadmovie.

Der Spiegel 28/1998: Diskretion, Feingefühl, Menschenfreundlichkeit sind - mit einem Gruß an den verehrten Kollegen Aki Kaurismäki - die Tugenden dieser ersten Kinoarbeit des deutschen Autors und Regisseurs Peter Lichtenfeld, 42, die gleich mit drei Bundesfilmpreisen geehrt worden ist: ein Lob der leisen Töne, der unspektakulären Erzählkunst.

film-dienst 14/1998: Auf der Folie einer (Kriminal-)Komödie entwickelt sich ein mal träumerisch-verschmitztes, mal subtil-poetisch Spiel um Reisen und Begegnungen, während dem sich die Menschen verändern und zum Einklang mit sich und ihrer Umgebung zurückfinden.

SzenenfotoCinema 07/1998: Schon vergessen, wie gut deutsche Filme sein können? Eben. Deshalb kommt die zauberhafte Love-Story mit Joachim Krol gerade recht.

TV Today 14/1998: Peter Lichtenfelds Debüt gewann im Expreßverfahren (schon vorm Kinostart!) einen Bundesfilmpreis. Doch sein Film hat nur die Dynamik eines Bummelzugs.

TV Spielfilm 14/1998: Wunderbar lakonisches und poetisches Railroadmovie auf den Spuren Kaurismäkis.

TV Hören und Sehen 26/1998: Kleiner, aber feiner und etwas spleeniger Film.


SzenenfotoBemerkungen

Gedreht wurde an den Originalschauplätzen in Dortmund, Leverkusen, Köln und Umgebung, Hamburg, Stockholm, Helsinki, Rovaniemi, Kernijärvi und Inari. Teile der Innenaufnahmen wurden im Studio Köln gefilmt.

"Zugvögel" lief mit großem Erfolg auf Filmfestivals u. a. in Saarbrücken und Hamburg und wurde 1997 in Bieberach mit dem 1. Preis des Weltverbandes der Filmkunsttheater (CICAE) ausgezeichnet.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1998 Prokino © 1994 - 2010 Dirk Jasper