Firestorm - Brennendes Inferno

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Firestorm - Brennendes Inferno
Titel USA: Firestorm
Genre: Action
Farbe, USA, 1998, FSK 16

Kino Deutschland: 1998-05-28
Kino USA: 1998-01-09
Laufzeit Kino: 89 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-11-12
Kaufkassette: 1999-07-08
Laufzeit Video: 86 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox


Szenenfoto Der ebenso geniale wie brutale Sträfling Shaye ersinnt einen diabolischen Ausbruchsplan: Er läßt einen Komplizen einen Waldbrand legen. Wohlwissend, dass in solchen Krisensituationen gemeinhin Zuchthäusler für die Rettungsarbeiten zwangsverpflichtet werden, überredet er drei Mithäftlinge zur gemeinsamen Flucht. Im Wald töten sie die Wächter, verkleiden sich als Feuerwehrmänner und machen sich auf den vermeintlich problemlosen Weg in die Freiheit.

Unterwegs stoßen sie zudem noch auf die attraktive Vogelkundlerin Jennifer, die in den vier scheinbaren Brandbekämpfern ihre Retter sieht - ohne zu ahnen, dass sie als potentielle Geisel in ihrer Gewalt ist. Inzwischen versuchen die beiden Brandexperten Jesse und Wynt der beängstigenden Lage Herr zu werden. Wynt, der nach einem Unfall gehbehindert ist und die Löscharbeiten deshalb von der Kommandozentrale aus koordiniert, entschließt sich, eine zweite Feuerfront zu legen, die dem Brand den Sauerstoff absaugen und ein weiteres Ausweiten der Feuersbrunst verhindern soll.

Szenenfoto Jesse befindet sich inzwischen auf einem Kontrollflug über dem Krisengebiet und entdeckt dabei die vier vermeintlichen Kollegen, die von dem zweiten Feuer nichts ahnen und zielstrebig ins Zentrum der Katastrophe marschieren. Kurzentschlossen schnallt er sich den Fallschirm um und springt ab, um ihnen zu helfen.

Bereits nach wenigen Minuten hat er die Verkleidung der vier Gangster durchschaut. In einer alten Forststation versuchen Shayes Komplizen, Jesse zu töten. Der kann sich jedoch mit einer halsbrecherischen Flucht auf einem Motorrad in Sicherheit bringen. Jesse folgt den Gangstern unauffällig und wartet auf eine Gelegenheit, Jennifer zu befreien.

Szenenfoto Bei einem ausgetüftelten Hinterhalt, den Jesse den Gangstern stellt, kann er Jennifer tatsächlich aus ihren Klauen retten und einen kleinen Vorsprung gewinnen. Doch Shaye und seine Mannen sind ihnen dicht auf den Fersen. In den brennenden Wäldern von Wyoming kommt es zu einer atemlosen, mörderischen Hetzjagd.

Und während Jesse und Jennifer vor dem immer psychopathischer agierenden Shaye fliehen, bahnt sich unbarmherzig der "Great Big Burner" an, jener sagenumwobenen Feuersturm, der entsteht, wenn zwei Feuerfronten aufeinandertreffen. Inmitten dieses explosionsartigen Infernos treffen Jesses, Jennifer und Shaye ein letztes Mal aufeinander - zum heißesten Showdown, den man sich vorstellen kann ...


SzenenfotoDarsteller: Howie Long (Jesse), Scott Glenn (Wynt), Suzy Amis (Jennifer), William Forsythe (Shaye), Christianne Hirt (Monica), Garwin Sanford (Pete), Sebastian Spence (Cowboy), Michael Greyeyes (Andy), Barry Pepper (Packer), Vladimir Kulich (Karge)

Regie: Dean Semler

Stab: • Produzenten: Joseph Loeb III, Matthew Weisman, Thomas M. Hammel • Drehbuch: Chris Soth • Vorlage: - • Filmmusik: J. Peter Robinson • Kamera: Stephen F. Windon • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Richard Paris, Linda del Rosario • Schnitt: Jack B. Hofstra • Kostüme: Bruce Finlayson, Carla Hetland • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: Glenn Wilder, Ken Kirzinger (Koordination) •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Hören und Sehen 21/1998: Unglaubliche Spannung, packende Bilder, Top Action. Jeder Dollar, den die Produktion in die tollen Tricks steckte, hat sich bezahlt gemacht. Dafür ist die Darsteller-Riege nur zweite Garde. Doch Schauspieler sind in einem Film, der voll auf Effekte setzt, ohnehin eher Nebensache. Regie führt Dean Semler - oscarprämierter Kameramann für "Der mit dem Wolf tanzt".

SzenenfotoTV Today 11/1998: Nicht neu, aber auch nicht schlecht: solides Katastrophenkino.

film-dienst 10/1998: Ein dumm-dreister Versuch, die derzeitige Renaissance des Katastrophenfilms zu nutzen, der am Unvermögen aller Beteiligten scheitert. Weder Buch noch Regie wissen zu überzeugen, und die inszenatorischen Mängel der Lächerlichkeit preisgeben.

Cinema 06/1998: Es lodert heftig, doch der Film ist eher ein Strohfeuer.

Abendzeitung München: Idealbesetzt in der Hauptrolle eines Granitschädels, Amerikas Football-Idol Howie Long, der als mimischer Monolith exakt in die Landschaft dieses kantigen Actionfilms paßt.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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