Fahr' zur Hölle, Hollywood

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Fahr' zur Hölle, Hollywood
Titel USA: Burn Hollywood Burn
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-06-11
Laufzeit Kino: 85 Minuten
Kinoverleih D: Tobis Filmkunst



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Szenenfoto Über den Mythos "Final Cut" kann Alan Smithee nur lachen: Da inszeniert er als erster "echter" Smithee einen Film, eine Mega-Produktion mit allem Drum und Dran, nämlich Sylvester Stallone, Whoopi Goldberg, Jackie Chan, 200 Millionen Dollar Budget und viel Action, und dann machen ihm doch tatsächlich die Produzenten seine Schnittfassung streitig.

Nomen est Omen, wo Alan Smithee drauf steht, ist Alan Smithee drin. Konsequent nimmt er sein hoffnungsloses Schicksal selbst in die Hand und die Master-Kopie seines Films gleich mit.

Filmentführung aus lauteren Motiven mit der fatalen Absicht, die Negative in Flammen aufgehen zu lassen ...


SzenenfotoDarsteller: Eric Idle (Alan Smithee), Ryan O'Neal (James Edmunds), Sylvester Stallone (Sylvester Stallone), Whoopi Goldberg (Whoopi Goldberg), Jackie Chan (Jackie Chan), Richard Jeni (Jerry Glover), Chuck D (Leon Brothers), Coolio (Dion Brothers)

Regie: Alan Smithee

Stab: • Produzenten: Ben Myron für Cinergi Pictures • Drehbuch: Joe Eszterhas • Vorlage: - • Filmmusik: Gary G-Wiz, Chuck D • Kamera: Reynaldo Villalobos • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David L. Snyder • Schnitt: Jim Langlois • Kostüme: Laura Cunningham • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Mit kenntnisreichem Spott und pointierten Charakterporträts nähert sich "Fahr' zur Hölle, Hollywood" einem diesmal besonderen "Alan Smithee"-Vorfall und - mit der Vernichtung eines vermeintlichen Blockbusters - einem der schrecklichsten Alpträume Hollywoods.

film-dienst 12/1998: Der in jener Hinsicht ausgesprochen dürftige Film kann freilich an keiner Stelle dem Studiosystem gefährlich werden.

SzenenfotoTV Hören und Sehen 22/1998: Insider-Story mit vielen (oft witzigen) Kommentaren von Sylvester Stallone, Jackie Chan und weiteren Stars.

TV Today 12/1998: Einer Popcornmaschine zuzuschauen ist unterhaltsamer.

Cinema 06/1998: Hollywood zum Weinen komisch.


SzenenfotoBemerkungen

Wenn ein Regisseur das Gefühl hat, dass sein Film so arg verändert wurde, dass er oder sie nicht namentlich erwähnt werden möchte, darf das Pseudonym der Regisseursgilde benutzt werden: Alan Smithee.

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