Mehr als 26 Filme als Drehbuchschreiber und Regisseur, eine Unzahl an Erzählungen, Stücken, Kolumnen und - nebenbei eine kleine Karriere als Klarinettist einer Jazzband: Woody Allen versteht es, sein Publikum zu unterhalten.
Gedreht 1996 während der Europatournee der Band, präsentiert Oscar-Preisträgerin Barbara Kopple ein einfühlsames Porträt des eigenwilligen Stars und gewährt einen ganz privaten Blick hinter die Kulissen.
Und weil sie und ihre Kamera überall dabei sein durften, zeigt "Wild Man Blues" Woody Allen in nahezu allen Momenten. Denn auch sein Leben jenseits der Filmfabrik ist voller komischer Situationen - eben wie ein typischer Woody Allen-Film.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Entstanden ist ein sehr einfühlsames und vor allem auch witziges Porträt.
Hamburger Abendblatt: "Wild Man Blues" ist Barbara Kopples einfühlsames Feature (...) Szenen wie aus einem Woody Allen-Film - und dabei ganz ohne seine Regie.
TV Movie 13/1998: Obwohl Woody Allen nicht Regie führte, schimmert ständig sein typischer, aus den Filmen bekannter Humor durch, sei es in Gesprächen mit seinen Fans oder bei Ansprache zum Publikum in den ausverkauften Sälen. Ein ganz anderer Woody Allen zeigt sich in den ruhigen privaten Momenten mit seiner Lebensgefährtin Soon-Yi, seiner Schwester Letty und seinen Eltern. Ein muß für jeden Woody-Allen-Fan und ein Genuß für Freunde des Dixieland-Jazz.
TV Spielfilm 13/1998: Erstaunliche Einblicke, flotte Musik. Ein höchst vergnüglicher Blick hinter die Kulissen.
film-dienst 12/1998: Woody Allen präsentiert sich dabei unneurotisch und souverän im Umgang mit der Öffentlichkeit und macht damit den Unterschied zu seinen Kunstfiguren augenfällig.
kultur Spiegel Extra 06/1998: Eine subtiles Porträt, fast so gut wie dessen eigene Filme.
Cinema 06/1998: Woody, wie er wirklich ist.