Quinn Harris, ein eigenbrötlerischer Luftfrachtpilot, der mit seinem altersschwachen Flugzeug dann und wann Waren transportiert, liebt das einfache, ruhige Leben auf einer Südseeinsel.
Dieses gerät jedoch gehörig durcheinander, als er auf die ehrgeizige New Yorker Zeitschriften-Redakteurin Robin Monroe trifft, die mit ihrem Verlobten Frank Martin Urlaub auf Hawaii macht. Quinn soll sie wegen eines dringenden Termins aufs Festland zurückbringen.
Was sich beide nicht hätten träumen lassen: Die klapprige Maschine stürzt auf einer einsamen Bilderbuchinsel ab, auf der zahlreiche Gefahren lauern. Das ungleiche Paar befindet sich fortan im Überlebenskampf, der sich um so schwieriger gestaltet, als die beiden Streithähne kaum miteinander auskommen. Doch ihre prekäre Lage läßt ihnen keine Wahl ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Spritzig-romantische Abenteuer-Komödie mit einem guten Harrison Ford.
TV Movie 13/1998: "Sechs Tage ..." borgt unbekümmert Ideen von Hollywood-Klassikern wie "Butch Cassidy und Sundance Kid" oder "African Queen", was der recht konventionellen Handlung guttut. Am schönsten ist ohnehin die Romanze zwischen Ford und Heche. Auch wenn amerikanische Kritiker mäkelten, dass Harrison Ford zu alt sei für die Rolle: Hier macht er wett, was er mit seinem Flop "Sabrina" vermasselt hatte.
Die Woche: Regisseur Ivan Reitman - seit "Ghostbusters" oder "Twins" Garant für solide Familienunterhaltung - modifiziert die Rollenklischees in Richtung großes Kind bei Ford und wortgewaltige Ziege bei Heche, lässt ansonsten aber alle Genre-Regeln unangetastet. Perfekte Zuckerwatte.
film-dienst 13/1998: Mischung aus Komödie und Abenteuerfilm, die mal amüsant, mal leidlich spannend die modifizierte Geschichte einer Robinsonade erzählt. Filmische Konfektionsware, routiniert und abgeklärt in Szene gesetzt.
Cinema 07/1998: Action mit viel Gefühl.