Flirrende Hitze in Venezuela. Ein schwüles,
armseliges Zimmer: Die Altertumsforscherin Christin entreißt
dem Alt-Nazi Fuchs auf der Jagd nach dem Geheimnis um das
sagenumwobene Bernsteinzimmer eine rätselhafte Kette, die er
noch auf seinem Sterbebett fest umkrallt.
Was sie nicht weiß: Fuchs wird observiert. Der "Oberst" und zwei zwielichtige Gestalten sind ebenfalls auf der Suche nach dem unschätzbar wertvollen Kunstwerk. Damit beginnt die atemberaubende Verfolgungsjagd über den Atlantik und quer durch Deutschland, bei der sich Christin auf der Flucht waghalsig aus dem Flugzeug stürzt - mitten in die Arme des Zapfenpflückers und ehemaligen Cascadeurs Vincent, dessen Leben dadurch völlig aus den Fugen gerät.
Er gerät in einen wilden Strudel aus abenteuerlichen Begegnungen, in dem es niemanden mehr gibt, dem man trauen kann. Wütend macht er sich auf die Suche nach derjenigen, die ihm das alles eingebrockt hat. Doch Christin wird nicht nur von ihm gesucht, der Oberst will die Kette - unter allen Umständen. Die Meute auf den Fersen, bleibt den beiden für Erklärungen keine Zeit ... Mit abenteuerlichen Mitteln und
Tricks versuchen sie das schier Unmögliche: das
Bernsteinzimmer noch vor dem Oberst zu finden. Im alten,
geheimnisvollen "Widder"-Schloß beginnt der Showdown
... Darsteller: Hardy Martins (Vincent),
Regula Grauwiller (Christin), Heiner Lauterbach
(Oberst), Andreas Hoppe (Bull), Eckhard Preuß (Gonzo), Robert
Viktor Minich (Pierre), Charles Regnier (Professor), Mario Irrek
(Chip), Richard Beek (Fuchs), Michael Miensopust (Walter), Samuel
Fiegler (Felix), Peter Rappenglück (Schorsch), Carin C. Tietze
(Cassy)
Regie: Hardy Martins Stab: • Produzenten:
Jimmy C. Gerum, Hardy
Martins • Drehbuch: Uwe Wilhelm, Uwe Kossmann •
Vorlage: - • Buch
zum Film: "Cascadeur" von Horst Friedrichs, nach dem
Originaldrehbuch • Musik:
Philipp F. Kölmel; Rüdiger J. Veith, Edith Bässe (
Titelsong)
• Kamera: Markus Fraunholz • Spezialeffekte: Jens
Döldissen, Christian Bierling • Ausstattung: Silke Buhr,
Uwe Stanik, Bettina Glier, Claudia Walter • Schnitt: Uwe
Klimmeck • Kostüme: Frank Noll • Make Up: Sabine
Gistl • Ton: Friedrich Hertzberg • Toneffektschnitt:
Frank Gaeta • Stunts: Hardy Martins (Koordination)
• Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Atemberaubende Action, verwegene Stunts, rasante Verfolgungsjagden und jede Menge Humor und Selbstironie sind garantiert. TV Movie 16/1998: Stunt- und Actionfans werden nicht enttäuscht: Noch nie gab's in einem deutschen Film so spektakulär fliegende Autos, explodierende Hütten, waghalsige Flugzeugmanöver und eine atemberaubende Kart-/Motorradverfolgungsjagd. Doch zum fesselnden Kinospaß gehört auch eine wenigstens halbwegs plausible Story. Aber die "Indiana Jones" bis "Lara Croft" nur mühsam zusammengeschustert.
Cinema 08/1998: ... verursacht beim Betrachter höchstens wehmütige Erinnerungen an das Vorbild "Indiana Jones". Action-Übung made in Germany.
Blickpunkt Film: Es gibt ihn, den deutschen Actionfilm, mit allem Hollywood-Drum-und-Dran. Die Welt: Humorvolles
Abenteuer-Kino mit hohem Spaß-Faktor.
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Flirrende Hitze in Venezuela. Ein schwüles,
armseliges Zimmer: Die Altertumsforscherin Christin entreißt
dem Alt-Nazi Fuchs auf der Jagd nach dem Geheimnis um das
sagenumwobene Bernsteinzimmer eine rätselhafte Kette, die er
noch auf seinem Sterbebett fest umkrallt.
Ahnungslos hilft er der Unbekannten. Ein Fehler, den der Oberst
umgehend zu bestrafen weiß: Vincents beschauliches Leben im
Schwarzwald, in das er sich nach dem tragischen Tod seiner Frau bei
einem Stunt zurückgezogen hat, fliegt buchstäblich in die
Luft ...
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 15/1998: Mit großem Materialaufwand
produzierter deutscher Abenteuerfilm, der schamlos Vorbilder wie
die "Indiana Jones"- Reihe plündert und pausenlos
selbstzweckhafte Stuntszene aneinanderreiht, die die akrobatischen
Fähigkeiten des Hauptdarstellers, selbst ein Stuntman, unter
Beweis stellen sollen.
Spiegel Kultur Extra 08/1998: An Action hat Regisseur,
Produzent und Hauptdarsteller Hardy Martins nicht gespart, an
Dialog sehr: "Cascadeur" ist Tash vom Ärgsten.