Ihre Majestät: Mrs. Brown

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ihre Majestät: Mrs. Brown
Titel England: Her Majesty: Mrs. Brown
Genre: Lovestory
Farbe, England, 1997, FSK 6

Kino Deutschland: 1998-07-09
Laufzeit Kino: 104 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-01-07
Kaufkassette: 1999-01-07
Laufzeit Video: 103 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto Großbritannien 1864: Königin Victoria fällt nach dem Tod ihres geliebten Gatten in eine tiefe Depression und ist im Käfig kalter Hofrituale gefangen. Schon bald wird aus der einst populären Königin die "Witwe von Windsor", eine geheimnisvolle, einsame Gestalt.

Niemand kann ihre Depression verscheuchen - bis eines Tages ein äußerst ungewöhnlicher Mann die Szenerie betritt: der schottische Jagdaufseher John Brown. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich eine innige, aber hoffnungslose Beziehung ...


SzenenfotoDarsteller: Judi Dench (Königin Victoria), Billy Connolly (John Brown), Geoffrey Palmer (Sir Henry Ponsonby), Antony Sher (Disraeli), Gerard Butler (Archie Brown), Richard Pasco (Doktor Jenner), David Westhead (Bertie, Prinz von Wales), Bridget McConnel (Lady Ely), Georgie Glen (Lady Churchill), Catherine O'Donnell (Lady In Waiting)

Regie: John Madden

Stab: • Produzenten: Sarah Curtis • Drehbuch: Jeremy Brock • Vorlage: - • Musik: Stephen Warbeck • Kamera: Richard Greatrex • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Martin Childs • Schnitt: Robin Sales • Kostüme: Deidre Clancy • Make Up: Lisa Westcott • Ton: Alistair Crocker • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur John Madden erzählt hier die historisch verbürgte Geschichte eines Hof-Skandals, der beinahe die englische Monarchie stürzte, als einfühlsame Lovestory zwischen zwei außergewöhnlichen Menschen. Judi Dench, Spitzendarstellerin aus dem britischen "Bühnen-Adel", und der deftige schottische Komiker Billy Connolly sind in diesem Film ein kongeniales und bewegendes Paar.

Der Spiegel 29/1998: Die höchst unkonventionelle, unstandesgemäße und in den Augen der Klatschpresse geradezu skandalöse Zuneigung, mit der die Herrscherin ihren treuen schottischen Pferdeknecht John Brown bedachte, ist Gegenstand dieses liebenswürdigen Films. Das Haus Windsor war, wie man hört, dem Kinoprojekt ursprünglich nicht wohlgesinnt, doch durch das Zusammenspiel der noblen Bühnenlady Judy Dench und des schottischen Komödianten Bill Conolly ist ein schönes Seelenstück daraus geworden.

film-dienst 14/1998: Ein stimmungsvoll gezeichnetes Zeit- und Sittengemälde des 19. Jahrhunderts, bestechend durch hervorragende Ausstattung und gute Darsteller. Durch den Mut zur inszenatorischen Langsamkeit wird der Geist der viktorianischen Epoche beschworen, dem Zuschauer aber auch Geduld abverlangt.

TV Hören und Sehen 26/1998: Kaum bekannter Skandalfilm aus Old England. Ein Film-Kleinod - meisterhaft inszeniert. Voll großer Zärtlichkeit und einem Schuß Ironie!

TV Today 14/1998: Im besten Sinne very British: ein Geschichts-Cocktail aus Etikette, Intrige und (platonischer) Liebe, gewürzt mit feinem lakonischem Humor.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1997 für Judi Dench (Hauptdarstellerin)

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