Die Zeitritter

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TV-Werbung Titel Deutschland: Die Zeitritter
Titel Frankreich: Les Couloirs du temps
Genre: Fantasy-Komödie
Farbe, Frankreich, 1998, FSK 6

Kino Deutschland: 1998-07-30
Kino Frankreich: 1998-02-11
Laufzeit Kino: 117 Minuten
Kinoverleih D: Tobis Filmkunst



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Szenenfoto Godefroy de Montmirail darf seine Frenegonde nicht heiraten, wenn er bis zur Hochzeit nicht die fürstlichen Familien-Juwelen seiner Verlobten wiederfindet, zu denen u. a. der heilige Zahn der seeligen Rolande gehört, denn in Pouille darf kein Mädchen ohne dieses Relikt vor den Traualtar treten, will sie nicht von Unfruchtbarkeit heimgesucht werden.

Nur, die Juwelen befinden sich durch ein großes Mißgeschick von Godefroys Knappen Jacquouille in den allzu fernen 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Godefroy begibt sich aus dem Mittelalter in die Gegenwart zu seinem Knappen und seinen verwirrten Nachfahren, die vom Mundgeruch und Fußschweiß des mittelalterlichen Gesellen wie benebelt sind ...


SzenenfotoDarsteller: Christian Clavier (Jacquouille / Jacquart), Jean Reno (Godefroy), Muriel Robin (Beatrice / Frenegonde), Marie-Anne Chazel (Ginette), Christian Bujeau (Jean-Pierre), Claire Nadeau (Cora), Patrick Burgel (Duc Flubert), Pierre Vial (Eusaebius / Ferdinand Eusebe), Philippe Morier Genoud (Bruder Ponce)

Regie: Jean-Marie Poire

Stab: • Produzenten: Alain Terzian für Gaumont / CineComic / France 3 Cinema / Canal+ • Drehbuch: Christian Clavier, Jean-Marie Poire • Vorlage: - • Filmmusik: Eric Levi • Kamera: Christophe Beaucarne • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Catherine Kelber, Jean-Marie Poire • Kostüme: Catherine Leterrier • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Unter der Regie von Jean-Marie Poire ("Die Besucher") stellt Frankreichs Superstar Jean Reno ( Leon - Der Profi, "Im Rausch der Tiefe") zusammen mit Christian Clavier ("Die Besucher") erneut sein komödiantisches Talent unter Beweis. Spezialeffekte, die jedem Hollywood-Vergleich standhalten können, und ein gigantischer Aufwand an mittelalterlichen Bauten bieten eine unverveßliche Fantasy-Komödie.

Cinema 08/1998: Dummdreiste Zeitreise-Klamotte á la francaise, in etwa so vergnüglich wie die Wurzelbehandlung beim Zahnarzt.

SzenenfotoTV Movie 16/1998: Fünf Jahre nach dem Vorgänger "Die Besucher" strömten auch diesmal wieder Millionen Franzosen ins Kino und lachten sich halb tot. Wir fragten uns indes erneut: Was finden unsere Nachbarn an diesem unsäglichen Klamauk nur so lustig? "Die unterschiedlichsten Lebensstile der beiden Epochen in Frankreich bieten einen unerschöpflichen Reichtum an Situationskomik", erklärt Christian Clavier. Kein Wunder also, dass wir das nicht witzig finden. Ballermann 6 würde in Frankreich schließlich auch nicht ankommen.

Szenenfotofilm-dienst 16/1998: Der als Fortsetzung gedachte Film ist nicht viel mehr als eine mit hohem tricktechnischen Aufwand betriebende Wiederholung, die seinem Hauptdarsteller ein Forum für naivunbeholfene Attacken verschafft. Viele der computergenerierten "special effects" hängen inhaltlich in der Luft und sind nur mit Blick auf den amerikanischen Filmmarkt zu erklären.

Cinema 07/1998: In Frankreich war "Die Besucher" ein titanischer Hit, bei uns floppte der mittelalterliche Zeitreise-Spaß. Mutig vom Verleih, das Sequel hierzulande trotzdem anzubieten.


SzenenfotoBemerkungen

Die Dreharbeiten fanden vom 13. März 1997 bis zum 11. Juli 1997 in der Dordogne (in der Pariser Region) und in den Studios von Epinay statt.

Nach dem Rekordstart in Frankreich mit 316.000 Besuchern schlug der Film bereits nach den ersten fünf Tagen mit insgesamt 2.060.693 Besuchern den langjährigen Rekordhalter "Jurassic Parc" (1.992.000 Besucher in der Startwoche) und verwies außerdem den Dauerbrenner "Titanic" auf den zweiten Platz. Nach 13 Wochen hatten über 9,7 Millionen Besucher den Film in Frankreich gesehen.

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