Der junge Franzose Stephane durchquert das winterkalte Rumänien auf der Suche nach der geheimnisvollen Sängerin Nora Luca. Sein verstorbener Vater hatte ihre Lieder in seinen letzten Lebenstagen unentwegt gehört.
Eines abends trifft der halberfrorene Stephane in einem Dorf auf Izidor einen alten Roma, mit dem er trinkend die Nacht verbringt. Im Glauben, dass Izidor ihn zu Nora Luca führen wird, schließt sich Stephane ihm an. Izidor nimmt ihn mit in sein Dorf. Die Dorfbewohnere versuchen nach anfänglichem Argwohn ihrerseits Stephane behilflich zu sein.
Dank Izidor dringt Stephane immer tiefer in die Welt der Roma und ihrer Musik ein. Vor allem jedoch zieht ihn die hübsche Sabina mit ihrer Leidenschaft, ihrer Sinnlichkeit und ihrer totalen Freiheit an ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Direkt, authentisch und poetisch entführt uns Tony Gatlif in die Welt der rumänischen Roma.
film-dienst 17/1998: Mit Hilfe dieser Begegnungen philosophiert der Film über Wurzellosigkeit und das Finden der Heimat in sich selbst. Die Leistungen der Darsteller und eine Vielzahl folkloristischer Ingredienzen manchen ihn zu einem Werk voller archaischer Kraft und Poesie, zu einer Hymne auf die Urgewalt der Gefühle.
Cinema 09/1998: Das oft romantisierte Bild vom mysteriösen Leben der Zigeuner wird in diesem rauhen Drama bewegend realistisch geradegerückt.
TV Today 18/1998: Authentisches Sittenbild voll Lebensfreude und trauriger Musik.