Den ehemaligen Schauspieler Jack Ames hat das
Glück verlassen. Er ist krebskrank und zudem pleite. Seine
attraktive Frau Catherine ist dem Alkohol nicht gerade abgeneigt,
und auch seine Tochter Mel bereitet ihm Sorgen.
Harry Ross, ein ehemaliger Cop und später dann Privatdetektiv, verrichtet für das befreundete Filmstar-Ehepaar kleine Jobs gegen freie Kost und Logis. Dazu gehören auch gelegentliche Kurierdienste. Über den Inhalt der Briefe, die Harry überbringt, weiß er wenig. Er ist loyal, zuverlässig und stellt keine überflüssigen Fragen.
Anlaß genug, um einen alten Fuchs wie Harry wieder auf die Fährte zu locken. Aber die bringt ihn zunächst einmal geradewegs zur Polizei, die ihn des Mordes an dem Unbekannten beschuldigt, der auf ihn schoß. Harry hat Glück. Die verantwortliche Kommissarin ist seine heimliche Geliebte aus vergangenen Tagen. Verna gibt ihm 24 Stunden, um den Mord selbst aufzuklären.
Während sich Los Angeles in ein
diffuses Zwielicht hüllt, sucht Harry Ross nach der Wahrheit
... Darsteller: Paul Newman (Harry Ross),
Susan Sarandon
(Catherine Ames), Gene Hackman (Jack
Ames), Stockard Channing (Verna), Reese Witherspoon (Mel Ames),
Giancarlo Esposito (Reuben), James Garner (Raymond Hope),
Liev Schreiber (Jeff Willis), M. Emmet Walsh (Lester Ivar), Margo
Martindale (Gloria), John Spencer (Captain Egan)
Regie: Robert Benton Stab: • Produzenten:
Arlene Donovan für Paramount • Drehbuch: Robert Benton, Richard Russo
• Vorlage: - • Filmmusik: Elmer Bernstein •
Kamera: Piotr Sobocinski • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: David Gropman • Schnitt: Carol Littleton •
Kostüme: Joseph G. Aulisi • Make Up: - • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Im Zwielicht" vereinigt die drei Oscar-Preisträger Paul Newman, Susan Sarandon und Gene Hackman in einem Suspense-Thriller der Extraklasse. TV Movie 16/1998: "Im Zwielicht" ist einerseits ein klassischer Krimi im Stil der Schwarzen Serie. Anderseits ist der Film das spektakuläre Zusammenspiel großer Hollywood-Stars, die alle im Rentenalter und in Topform sind - mit Galgenhumor witzeln die Senioren über ihre Zipperlein. Und werden wild bei Susan Sarandon, die als Femme fatale brilliert.
TV Spielfilm 16/1998: Wer will dieser Besetzung widerstehen? Nicht richtig spannend, aber äußerst elegant! Cinema 08/1998: Ohne die bewegende Schauspielkunst des Oscar-Trios Newman, Sarandon und Gene Hackman hätte Robert Bentons Filmnoir-Hommage die Wirkung von Valium.
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Den ehemaligen Schauspieler Jack Ames hat das
Glück verlassen. Er ist krebskrank und zudem pleite. Seine
attraktive Frau Catherine ist dem Alkohol nicht gerade abgeneigt,
und auch seine Tochter Mel bereitet ihm Sorgen.
Eines Tages, als er wieder einmal einen prallgefüllten
Umschlag übergeben soll, gerät er zur Begrüßung
in einen Kugelhagel. Kurz darauf entdeckt er in einem der
Räume einen bleidurchsiebten Schnüfflere. Bei
näherem Hinsehen entdeckt Harry bei dem Toten eine Mappe mit
alten Zeitungsartikeln von Jack und Catherine, deren erster Mann
angeblich Selbstmord begangen hat. Es sieht so aus, als ob Jack
erpreßt werden würde.
Unerwartete Hilfe erhält Harry von seinem alten Freund und
ebenfalls Ames-Vertrauten Raymond Hope. Doch Antworten auf seine
Fragen gibt auch er nicht. Harry gerät immer tiefer in ein
Netz undurchschaubarer Intrigen und Lügen. Was weiß
Catherine, mit der Harry ein Verhältnis beginnt und in
flagranti von Jack erwischt wird, und was hat das schillernde Paar
mit dem Verschwinden eines Schauspielers viele Jahre zuvor zu
tun?
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 16/1998: Langsam und sensationsfern inszeniert,
liegt das Schwergewicht auf der Porträtierung verebbender
Männlichkeit. Ein Film, der hauptsächlich von der
augenzwinkernden Melancholie der Darsteller profitiert.
Spiegel Kultur Extra 8/1998: Wunderbar verwegen, rauchig und
stilvoll auch