Profikiller werden meist als eiskalte, geheimnisumwitterte Einzelgänger dargestellt, deren einzige Erfüllung in der präzisen Ausführung ihrer Jobs liegt. Ihr Privatleben ist ruhig, geordnet und frei von häuslichen Komplikationen.
Das Wochenende von Profikiller Mel läuft dagegen ziemlich mies. Was wie ein schneller und simpler Kidnapping-Job aussah, geht gründlich daneben, als sich das Entführungsopfer als das Patenkind seines Chefs entpuppt.
Dieses Mißgeschick bringt Mel und seinen Freund Cisco bald in arge Bedrängnis. Unterdessen - als wäre sein Wochenende nicht schon genug versaut - brennt Mels Geliebte auch noch mit all seinen Ersparnissen durch. Und das just in dem Moment, als die Eltern seiner Verlobten Pam zu Besuch kommen.
Mels berufliches und häusliches Leben steht fortan Kopf, denn er muß versuchen, den Kugeln seiner Gangsterfreunde auszuweichen und gleichzeitig seine künftigen Schwiegereltern zu beeindrucken ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Shooting-Star Mark Wahlberg (Boogie Nights), Lou Diamond Phillips ("Young Guns") und Christina Applegate ("Al Bundy") sind die Stars dieses komödiantischen Action-Thrillers von US-Regie-Debütant Che-Kirk Wong.
film-dienst 17/1998: Grotesk überzeichnete Actionkomödie, die um den kruden Zwiespalt zwischen dem Job als Auftragsmörder und einer (spieß-) bürgerlichen Existenz kreist. Ihr bizarrer Stil- und Genremix zwar viele Assoziationen zu, entspringt im Kern aber einer Ironie, die zum Selbstzweck geworden ist und außer dem Gestus des Lächerlichmachens jedes andere Ziele aus den Augen verloren hat.
Cinema 08/1998: Boogie Nights-Star Mark Wahlberg beweist auch als Killer Stehvermögen. Das braucht er auch in dieser oberkruden Gangsterschlachten-sich-gegenseitig-ab-Orgie.
TV Spielfilm 18/1998: Es beginnt als Parodie auf Hardcore-Action á la Tarantino/Woo und endet als Klamotte. Schade!
TV Today 18/1998: Stunts im Hongkong-Stil und Humor á la "Bill & Ted" machen noch keinen Actionspaß.
TV Movie 18/1998: Viel zu harmlos, um ein echter Hit zu werden.