Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
TV Movie 16/1998: Die beiden FBI-Agenten kommen sich menschlich etwas näher, und in der Arktis lümmeln Aliens unterm Eis. Das also ist der Film, der Neueinsteiger süchtig machen soll. Vermutlich kommen die beim spannenden Verschwörungsplot tatsächlich auf ihre Kosten, auch wenn sie vieles nicht verstehen werden. Und Fans werden den Film mindestens ebenso lieben wie die spektakulärsten Folgen der Serie: zum Beispiel "Die Kolonie" und "Tunguska".
Spiegel Kultur Extra 8/1998: Es beginnt mit einer schönen Verschwörungstheorie in klassischer Akte-X-Manier: Ein Bürogebäude wird in die Luft gesprengt, nur um Beweise für außerirdische Aktivitäten zu vernichten. Der Rest ist eine aufgemotzte und absehbare Spurensuche quer über alle Kontinente - ziemlich enttäuschend. Und so werden Mulder und Scully wohl recht schnell in den dunklen Zuschauerraum hineinfragen: Is anybody out there?
film-dienst 16/1998: Auf Kinodimensionen aufgeblähtes Serienabenteuer, das die wesentlichen Kennzeichen der Fernsehepisoden bewahrt. Trotz zahlreicher kostspieliger Effekte steht auch hier die mysteriös-unheimliche Atmosphäre im Vordergrund. Viele Handlungsdetails nutzen jedoch prädisponierte Angstkomplexe des (amerikanischen) Publikums als Mittel zur Spannungssteigerung aus.
Cinema 8/1998: Die Wahrheit ist endlich draußen, und sie lautet: Nicht jede Kinoversion einer Kultserie ist ein Knüller. Wenn Mulder & Scully Ufos jagen, feiert blasse TV-Ästhetik Urstände.
Cinema 07/1998: Mulder und Scully im Kino - das wird ein Fest für Verschwörungsfanatiker und Ufo-Gläubige.
TV Spielfilm 16/1998: Mehr Ungereimtheiten als jede Verschwörungstheorie - aber für Fans ein muß!