kurz und schmerzlos

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: kurz und schmerzlos
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1998

Kino Deutschland: 1998-10-15
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: PolyGram

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1999-04-15
Kaufkassette: 1999-10-14
Laufzeit Video: 96 Minuten
Anbieter: PolyGram

DVD Deutschland: 2000-10-19
Laufzeit DVD: 95 Minuten
Anbieter: Universal



Szenenfoto Der Türke Gabriel, der Serbe Bobby, der Grieche Costa, drei Freunde, eine Geschichte. Eine Geschichte über Liebe, Träume, Ehre und Tod.

Früher bildeten die drei eine Gang in Hamburg, doch als Gabriel aus dem Gefängnis kommt, wird alles anders. Er will erwachsen werden, keine krummen Dinger mehr drehen, ein normales Leben führen - und jobbt erstmal als Taxifahrer.

Seine Freunde können Gabriel nicht verstehen. Costa hält sich weiterhin mit kleinen Diebstählen über Wasser. Bobby träumt von einer Karriere bei der Mafia. Trotz der Widerstände seiner Freundin Alice und der Warnungen von Gabriel knüpft er Kontakte zu dem albanischen Paten Muhamer und driftet immer mehr in die Unterwelt ab.

Szenenfoto Zur gleichen Zeit verlieben sich Gabriel und Alice hinter Bobbys Rücken ineinander, schuldbewußt und doch voller Leidenschaft. Als Bobby schließlich seinen ersten großen Waffendeal für Muhamer plant, heuert er Costa als Fahrer an. Doch die Aktion geht schief: Bobby wird getötet, und Costa schwört, den toten Freund zu rächen.

Nun muß sich Gabriel zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden. Er besorgt sich eine Waffe und setzt alles auf eine Karte - auch sein eigenes Leben ...


SzenenfotoDarsteller: Mehmet Kurtulus (Gabriel), Aleksandar Jovanovic (Bobby), Adam Bousdoukos (Costa), Regula Grauwiller (Alice), Idil Üner (Ceyda), Ralph Herforth (Muhamer), Oscar Ortega Sanchez (Waffendealer), Cem Akin (Cenk, Gabriels Bruder), Marc Hosemann (Sven)

Regie: Fatih Akin

Stab: • Produzenten: Stefan Schubert, Ralph Schwingel für Wüste Filmproduktion / ZDF • Drehbuch: Fatih Akin • Vorlage: - • Filmmusik: Ulrich Kodjo Wendt • Kamera: Frank Barbian • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Guido Amin Fahim • Schnitt: Andrew Bird • Kostüme: Helen Achtermann • Make Up: Nicola Faas • Ton: Kai Lüde • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Peter Halm

Dirk Jasper(CyberKino): Temporeich, visuell aufregend und von bezwingender Tragik inszenierte Fatih Akin ein hautnahes Drama, dessen schonungslose Spannung das Gefühl für die Konflikte und Emotionen seiner Helden niemals verliert. Liebe, Verrat, Tod: "kurz und schmerzlos" ist ein explosiver Mix aus Großstadtpoesie, Thriller-Motiven, realitätsnaher Milieuschilderung und Kinomythen - voller Wut und Zärtlichkeit.

SzenenfotoCinema 10/1998: Das packende Spielfilmdebüt des 25-jährigen Fatih Akin erzählt von Freundschaft, Liebe und Tod im Rotlicht-Milieu von Hamburg-Altona.

kultur Spiegel Extra 10/1998: Regisseur Fatih Akin erzählt die Geschichte schnell, unprätentiös und mit Herz.

film-dienst 21/1998: Als Beispiel eines gelungene deutschen Genrefilms durchaus sehenswert.

SzenenfotoTV Spielfilm 21/1998: Authentisches, multikulturelles Krimidrama mit frischen Gesichtern.

TV Movie 21/1998: Wie ein roher Diamant: kantig und voller Klasse.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1999 PolyGram © 1994 - 2010 Dirk Jasper