I Want You

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: I Want You
Titel England: I Want You
Genre: Melodram
Farbe, England, 1998, FSK 6

Kino Deutschland: 1998-10-1
Laufzeit Kino: 87 Minuten
Kinoverleih D: Universal

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-03-08
Kaufkassette: 1999-09-16
Laufzeit Video: 85 Minuten
Anbieter: Universal


Szenenfoto Acht Jahre lang saß Martin im Gefängnis - wegen Totschlags. Nun kehrt er zurück in seine Heimatstadt an der englischen Küste. Er will versuchen, den Kontakt zu seiner Ex-Freundin Helen wieder aufzunehmen, doch sie weigert sich, mit ihm zu sprechen.

Ein dunkles Geheimnis belastet ihre gemeinsame Vergangenheit, und Helen spürt, dass Martin immer noch Macht über sie hat. Die alten, längst begraben geglaubten Emotionen brechen mit großer Intensität erneut hervor, das Verdrängte kehr wieder.

Szenenfoto Der stumme 14-jährige Honda und seine glutäugige Schwester Smokey, zwei Flüchtlinge aus Osteuropa, kreuzen unversehens die Lebensbahn der unglücklich Liebenden.

Zunächst nur Zeugen eines verzweifelten Kampfes, verstricken sich die Geschwister immer mehr in das komplizierte Geflecht dieser Beziehung, das von der unsichtbaren Hand des Schicksals zunehmend in den Abgrund gezogen wird ...


SzenenfotoDarsteller: Rachel Weisz (Helen), Alessandro Nivola (Martin), Luka Petrusic (Honda), Labina Mitevska (Smokey), Carmen Ejogo (Amber), Ben Daniels (Bob), Graham Crowden (Alter Mann), Geraldine O'Rawe (Sonja), Steve John Shepard (Sam)

Regie: Michael Winterbottom

Stab: • Produzenten: Andrew Eaton • Drehbuch: Eoin McNamee • Vorlage: - • Filmmusik: Adrian Johnston • Kamera: Slawomir Idziak • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Tildesley • Schnitt: Trevor Waite • Kostüme: Rachael Fleming • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "I Want You" ist ein zutiefst melancholischer Film über die Utopie der großen Liebe und den Verlust der Unschuld. Mit großer visueller Kraft entwirft Regisseur Michael Winterbottom vor der stimmungsvollen Kulisse eines verschlafenen englischen Küstenstädtchens ein erotisches Beziehungsgeflecht, das Tabus bricht und tragisch endet.

SzenenfotoDer Spiegel 40/1998: Alles in allem ist das eine Schicksalskolportage (geschrieben von dem jungen Eoin McNamee, fotografiert von dem polnischen Manieristen Slawomir Idziak), die starke Nerven verlangt, doch noch in ihren Exzessen der Wirkungssucht zeigt sie, dass sich Winterbottom unter den jungen britischen Filmemachern als der vitalste und draufgängerischste behauptet.

Szenenfotofilm-dienst 20/1998: Der stark stilisierte, in suggestive Stimmungen und kunstvolle Bilder getauchte Film ist optisch wir akustisch komplex strukturiert und kreist inhaltlich um Fragen von Schuld und Sprachlosigkeit. In seiner Tiefenstruktur handelt er vom fortgeschrittenen Zerfall der Moderne.

kultur Spiegel Extra 10/1998: Ein Film mit sprödem Reiz und seltsamer Sogkraft.

TV Movie 20/1998: Seelische Abgründe, bizarr in Szene gesetzt.

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