Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Todd Haynes, einer der eigenwilligsten und bemerkenswertesten US-Filmemachter der Gegenwart, taucht in seinem dritten Spielfilm in die faszinierende Welt des Glam Rock ein. Haynes führt den Zuschauer durch eine farbenfroh-exzessive Szenerie, in der Verkleidung und Provokation alles war.
Der Spiegel 48/1998: Eine einfache Aufstieg-und-Fall-Geschichte, angereichert mit einer Love-Story und großartigen Paradiesvogel-Auftritten - die hätte sich prima verfilmen lassen. Der Amerikaner Todd Haynes, 37, der spätestens seit seiner Jean-Genet-Verfilmung "Poison" zur schwulen Filmavantgarde des "New Queer Cinema" gerechnet wird, macht daraus aber eine derart hochvertrackte Angelegenheit, dass er seinem Film jeden Pep und jedes Leben raubt.
Kino News 12/1998: Todd Haynes inszenierte mit "Velvet Goldmine" eine Love-Story, eine Glam-Rock-Oper mit phänomenalem Soundtrack, ein Dokument der Glitzer-Ära und einen Thriller. Vor allem aber schuf er einen der eigenwilligsten und faszinierendsten Filme diesen Jahres. Kult garantiert!
kultur Spiegel Extra 11/1998: Ewan McGregor und Jonathan Rhys-Meyers machen ihren Vorbildern David Bowie und Iggy Pop alle Ehre.
kultur Spiegel 12/1998: Wirre Hommage an die Ära des Glam-Rock.
film-dienst 24/1998: Als "getürktes" Zeitdokument dennoch von einigem Reiz.
TV Movie 24/1998: Visuell bestechende Glam-Rock-Hommage.