Salt Lake City: Stevo und sein Freund Bob sind Punks - sie nennen sich nicht nur so, sondern leben auch täglich voll diese Lebenseinstellung. Guter Sound, wilde Parties und Schlägereien mit Typen, die sie nicht leiden können, wie Rednecks, Nazi-Punks und Möchtegern-Punks, stehen auf der Tagesordnung. Bob und Stevo leben Anarchismus, obwohl es verdammt hart ist, besonders, wenn man keine Kohle, keinen Job und keine richtigen Zukunftspläne hat.
Ihr Kumpel Marc ist zwar kein Punk, aber dafür total durchgeknallt. Er hat als Kind als einziger den Flugzeugabsturz überlebt, der seine gesamte Familie auslöschte. Als Erwachsener gehört seine Liebe allen möglichen Drogen. Er ist so daneben, dass er schon mal seine besten Freunde mit einer Pistole bedroht ...
Bobs Spitzname "Heroin-Bob" ist dagegen entstanden, weil er totalen Horror vor Nadeln hat. Er verliebt sich in die ältere Trish und findet seinen inneren Frieden. Obwohl er nie Drogen nimmt, werden ihm diese zum Verhängnis.
Und Stevo, der Sohn aus guter Familie, lebt mit Sandy in einer exzessiven Sex-Bindung. Als er sie jedoch mit einem anderen erwischt, fühlt er Rachegelüste, die denen der Kleinbürger nicht unähnlich sind. dass er am Ende doch noch nach Harvard kommt, ist eine andere Geschichte ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Punk!" ist voller Humor und Witz, mit starken Gefühlen und Erlebnissen gespickt; mit seinem Soundtrack ist der Film ein Stück Zeitgeschichte. Til Schweiger als durchgeknallter Belgier spielt seine Kinopräsenz voll aus.
film-dienst 19/1998: Über die Beschwörung einer solchen Geste hinaus beschreibt der Film nachvollziehbar den schweren Weg der Erkenntnis darin, nicht ewig in Stadium der totalen Verweigerung verharren zu können.
Cinema 10/1998: Der Schwiegermuttertraum auf Abwegen: Til Schweiger schlägt sich in diesem philosophischen Generationenportät als Dealer durch und lästert über das Establishment.
TV Movie 20/1998: Frech, rebellisch - leider arg konturenlos.