Feuerwerk

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Feuerwerk
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1954, FSK 6

Kino Deutschland: 1954-09-16
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland:
Kaufkassette: ja
Laufzeit TV: 94 Minuten
Anbieter: Taurus


Szenenfoto Albert Oberholzer, respektabler Fabrikant von Gartenzwergen und Gipsrehen, feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Ihm zur Ehre sind seine drei Brüder mit ihren gestrengen Gattinnen angereist, so dass die gesamte Familie versammelt ist. Am gleichen Tag hält der berühmte Zirkus Obolski Einzug in das kleine Städtchen.

Zirkusdirektor Alexander Obolski ist vor zwanzig Jahren von zu Hause durchgebrannt und der fünfte der Oberholzer-Brüder. Er hat einen weiten Umweg in Kauf genommen, um seinem Bruder zu gratulieren. Doch der Empfang, den man ihm bereitet, ist kühl, denn die feinen Tanten rümpfen die Nase über Obolski, seine Frau Iduna und das ausgelassene Artistenvolk.

Szenenfoto Nur Anna, Albert Oberholzers junge Tochter, ist von ihrem Onkel begeistert. Obwohl sie eigentlich den jungen Gärtner Robert liebt, läuft sie von zu Hause weg, um zum Zirkus zu gehen. Als Iduna wegen der Beziehung ihres Mannes zu Anna eifersüchtig wird, beschließt sie, ihn zu verlassen. Unterwegs wird ihr jedoch bewußt, dass sie den Zirkus nicht im Stich lassen kann und kehrt zurück.

Mittlerweile hat auch Anna eingesehen, dass sie in Wirklichkeit an die Seite von Robert gehört. Als der Zirkus die Stadt wieder verläßt, scheint alles wieder wie vorher - nur Onkel Gustav nicht. Er bricht aus der bürgerlichen Enge aus und schließt sich als Clown dem fahrenden Volk an ...


SzenenfotoDarsteller: Romy Schneider (Anna Oberholzer), Karl Schönböck (Alexander Oberholzer / Sacha Obolski), Lilli Palmer (Iduna), Claus Biederstaedt (Robert), Werner Hinz (Albert Oberholzer), Rudolf Vogel (Onkel Gustav Oberholzer), Käthe Haack, Lina Carstens, Michl Lang, Liesl Karlstadt, Claus Pohl

Regie: Kurt Hoffmann

Stab: • Produzenten: Erik Charell für Neue Deutsche Filmgesellschaft • Drehbuch: Herbert Witt, Felix Lützkendorf, Günther Neumann • Vorlage: Musikkomödie von Erik Charell, Jürg Amstein • Filmmusik: Paul Burkhardt • Kamera: Günther Anders • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Werner Schichting • Schnitt: Claus von Boro • Kostüme: Alfred Bücken • Make Up: Raimund Stangl • Ton: Hans Endrulat • Toneffektschnitt: - • Choreographie: Sabine Ress •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Kurt Hoffmanns ("Das fliegende Klassenzimmer", "Drei Männer im Schnee", "Ich denke oft an Piroschka") Komödie "Feuerwerk" zeichnet auf witzige und zugleich geistreiche Weise den Kontrast zwischen Zirkuswelt und biederem Kleinstadtleben. In einer originellen Mischung werden Schlager-, Revue- und Zirkusnummern in die Handlung eingeflochten, und Lilli Palmer zeigt als Gattin des Zirkusdirektors neben ihrem schauspielerischen Talent auch eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens und singt den seinerzeit berühmten Schlager "Oh, mein Papa". Für Karl Schönböck bedeutete "Feuerwerk" ein Jubiläum: es war sein fünfzigster Film. In der Rolle des Zirkusdirektors Obolski gibt er diesmal einige kabarettreife Einlagen. Die junge Romy Schneider bezaubert mit der von ihr gewohnten Natürlichkeit.

Lexikon des internationalen Films: Nach einem musikalischen Bühnenstück von Erik Charell, mit den zündenden Melodien Paul Burkhards, entstand ein liebenswürdig heiterer Unterhaltungsfilm.

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