Ein kleiner Zwischenfall und seine Konsequenzen: Die Woche fängt nicht gut an für Helen. Erst wird die junge PR-Managerin gefeuert, dann verpaßt sie ihre U-Bahn, wird von einem Taschendieb verletzt und muß sich schließlich im Krankenhaus behandeln lassen. Just an diesem Morgen hält ihr Freund und Möchtegern-Literat Gerry in der gemeinsamen Wohnung wieder einmal ein Schäferstündchen mit seiner Geliebten Lydia. Noch ahnt Helen nichts davon, stattdessen schuftet sie für den gemeinsamen Lebensunterhalt weiter. An den jungen Mann, dem sie am Tag ihrer Entlassung zufällig im Lift begegnet, kann sie sich nicht einmal erinnern ...
Was wäre passiert, wenn Helen die U-Bahn noch erreicht hätte? Spulen wir zurück: Helen erwischt ganz knapp die U-Bahn und so ihren Freund im Bett mit einer anderen. Sie freunde sich mit James an, dem sie zuvor beim Verlassen des Büros im Aufzug flüchtig begegnete. Ausgerechnet aus Schmerz und Wut scheinen Glück und Erfolg zu erwachsen. Doch auch James hütet ein Geheimnis, umd am Ende glaubt sich Helen von ihm genauso betrogen wie von Gerry ...
Obwohl Helen in dieser Version mit denselben Menschen zu tun hat wie in der ersten, ergeben sich durch eben jenen kleinen Zwischenfall alternative Lebensentwürfe mit drastischen Konsequenzen für alle Beteiligten, so dass erneut die Frage in der Luft steht, inwiefern tatsächlich nichts als Zufall unser Glück oder Unglück bestimmt ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
film-dienst 23/1998: Der vorzüglich gespielte, kraftvoll und elegant inszenierte Film verschachtelt beide Varianten ineinander und gewinnt diesem souverän gehandhabten Spiel mit dem Prinzip Zufall einer Fülle an komische und grotesken Details ab. Dabei ist er in jedem Detail glaubhaft, sozial und psychologisch motiviert und erinnert an die schönsten Arbeiten der amerikanischen Screwball-Comedies.
Cinema 11/1998: Gwyneth Paltrow bezaubert in einer doppelten Lover-Story.
Der Spiegel 47/1998: Wenn Gwyneth Paltrow in diesem harmlos-netten Film von Regiedebütant Peter Howitt "ja, ich krieg' den Kredit!" jubelt, wird dem Zuschauer richtig warm ums Herz.
kultur Spiegel Extra 11/1998: Dieser Film erzählt sehr witzig und charmant davon, dass alles immer auch ganz anders kommen könnte. Ein Trost für trostlose Tage.
kultur Spiegel 12/1998: Rasante Liebeskomödie mit Gwyneth Paltrow.
TV Movie 24/1998: Herzerfrischende Variationen mit Gefühl.