Hamam - Das türkische Bad

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Hamam - Das türkische Bad
Originaltitel: Il Bagno Turco
Genre: Unterhaltung
Farbe, Italien, Türkei, Spanien, 1996

Kino Deutschland: 1998-10-29
Wiederaufführung: 1999-07-08
Laufzeit Kino: 94 Minuten
Kinoverleih D: MFA



Szenenfoto Francesco, verheiratet mit der schönen Marta, betreibt mit ihr und seinem Geschäftspartner Paolo in Rom ein florierendes Innenarchitektur-Büro. Als er von seiner Tante in Istanbul ein Haus erbt, tritt er widerwillig die Reise an, um das Erbe sofort zu verkaufen.

Vor Ort entdeckt Francesco, dass zum Haus ein Hamam, ein türkisches Bad, gehört. Und je mehr er in die ihm anfangs fremde Kultur eintaucht, um so mehr nehmen ihn die Atmosphäre und die Menschen Istanbuls gefangen - nicht zuletzt auch Mehmet, der Sohn der Familie, die im Haus seiner verstorbenen Tante wohnt.

Francesco beginnt, den heruntergekommenen Hamam zu restaurieren und immer mehr an seinem neuen Leben Gefallen zu finden ...


SzenenfotoDarsteller: Alessandro Gassman (Francesco), Francesca D'Aloja (Marta), Carlo Cecchi (Oscar), Halil Ergun (Osman), Serif Sezer (Perran), Mehmet Gunsur (Mehmet), Basak Koklukaya (Fusun), Alberto Molinari (Paolo), Zozo Toledo (Zozo)

Regie: Ferzan Ozpetek

Stab: • Produzenten: Marco Risi, Maurizio Tedesco, Cengiz Ergun, Aldo Sanbrell für Sorpasso Film / Promete Film / Asbrell Productions • Drehbuch: Stefano Tummolini, Ferzan Ozpetek • Vorlage: - • Filmmusik: Pivio, Aldo de Scalzi • Kamera: Pasquale Mari • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Virginia Vianello, Mustafa Ziya Ulgenciler • Schnitt: Mauro Bonanni • Kostüme: Metella Raboni, Selda Cicek • Make Up: Gaja Banchelli • Ton: Marco Grillo • Toneffektschnitt: • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper (CyberKino) "Hamam - Das türkische Bad" ist das interessante Regiedebüt des in Rom lebenden Ferzan Ozpetek. Der Film ist inhaltlich ein multikulturelles (und auch ein multisexuelles) Phänomen und wurde 1997 europaweit zum Überraschungserfolg.

film-dienst 22/1998: Regiedebüt, das aus der intimen Kenntnis beider Welten schöpft, dessen Versuch aber, aus Neorealismus und türkischem Melodram einen eigenen Stil zu gewinnen, scheitert. Obwohl zentrale Motive sich nur aus dem Off erschließen, gelingen dennoch aufschlußreiche Miniaturen über kulturelle Differenzen.

Kultur Spiegel 1999-07: Der italienische Yuppie Francesco (Alessandro Gassman) erbt ein verrottetes Badehaus in Istanbul. Statt die Immobilie an Spekulanten zu verscherbeln und zu seiner Frau zurückzufahren, renoviert er das Dampfbad und verliebt sich in den Hausmeisterssohn. Der betörende Film des Regisseurs Ferzan Ozpetek erzählt von Schönheit und Verderben, die in der Fremde lauern.

SzenenfotoCinema 11/1998: Meditativ, sinnlich, zum Kraft tanken genau das Richtige.

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