Girls' Night - Jetzt oder nie

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Girls' Night - Jetzt oder nie
Titel England: Girls' Night
Genre: Tragikomödie
Farbe, England, 1998

Kino Deutschland: 1998-11-05
Laufzeit Kino: 104 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus Filmverleih

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-05-18
Kaufkassette: 1999-05-18
Laufzeit Video: 104 Minuten
Anbieter: Arthaus

DVD Deutschland: 1999-05-18
Laufzeit DVD: 104 Minuten
Anbieter: Arthaus



Szenenfoto "Thelma und Louise" in Nordengland: Die Freundinnen Dawn und Jackie teilen alles - den Frust beim Fabrikjob, den Ärger mit den Ehemännern und schließlich ihren Bingo-Gewinn von 100.000 Pfund.

Der Geldregen katapultiert die beiden aus der Enge der heimatlichen Provinzstadt in die Glitzerwelt von Las Vegas.

Mit Hilfe des charmanten Rodeo-Reiters Cody setzen die Frauen noch einmal auf das Spiel von neuer Liebe und neuem Leben ...


SzenenfotoDarsteller: Brenda Blethyn (Dawn), Julie Walters (Jackie), Kris Kristofferson (Cody), Sue Cleaver (Rita), Meera Syal (Carmen), Margo Stanley (Irene), Maggie Tagney (Anne Marie), Finetime Fontayne (Ken), Philip Jackson (Dave), James Gaddas (Paul), George Costigan (Steve), Anthony Lewis (Mathew), Maxine Peake (Sharon), Penelope Woodman (Christine)

Regie: Nick Hurran

Stab: • Produzenten: Bill Boyes für Granada Film • Drehbuch: Kay Mellor • Vorlage: - • Filmmusik: Ed Shearmur • Kamera: David Odd • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Taff Batley • Schnitt: John Richards • Kostüme: Diana Moseley • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Filmkritik von Peter Halm

Dirk Jasper FilmLexikon: Typisch britischer Humor, tiefe Gefühle und kleine Gesten, die in diesem Film wichtiger sind als große Worte. "Girl's Night - Jetzt oder nie" ist nach Ganz oder gar nicht eine weitere vitale Demonstration des neuen britischen Kinos, sensibel inszeniert von Nick Hurran ("Perfect Match"). Brenda Blethyn überzeugt nach ihrem Erfolg in Lügen und Geheimnisse (Golden Globe- und Oscar-Nominierung) einmal mehr in einer starken Frauenrolle.

SzenenfotoDer Tagesspiegel: Mühelos legt der Film den Weg von der Komödie zur Tragödie zurück, ohne ins Sentimentale abzurutschen ... Im Alltag den Stoff fürs große Leinwanddrama zu entdecken: Vielleicht gelingt das momentan nur dem englischen Kino.

Frankfurter Rundschau: Das grobkörnige Filmmaterial schert sich wenig um die Leinwandopulenz und alls Schauwerte abseits des bestechenden Spiels der Darstellerinnen.

film-dienst 22/1998: Dank eines hervorragenden Drehbuches und überzeugender Hauptdarstellerinnen findet der außergewöhnliche Film die Balance zwischen Unterhaltung und tiefen Gefühlen und macht eine existentielle Auseinandersetzung mit dem Thema möglich.

Szenenfotokultur Spiegel Extra 11/1998: Trotz Kitschcowboy Kris Kristofferson ein anrührender Blick auf englische Workingclass-Tristesse und Glücksspielträume.

TV Today 23/1998: Vitales Milieustück, solange es in England spielt. Im Vegas-Trash dagegen verliert die Story an Kraft.

TV Movie 23/1998: Dezente Töne zwischen Ernst und Lebensfreude.

Cinema 11/1998: Nichts als das Leben.

Dirk Jasper FilmLexikon
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