23 - Nichts ist so wie es scheint

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: 23 - Nichts ist so wie es scheint
Genre: Thriller
Farbe, Deutschland, 1999

Kino Deutschland: 1999-01-14
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-08-12
Laufzeit Video: 94 Minuten
FSK: 12
Anbieter: Buena Vista


Szenenfoto Hannover, 1986: In einer Zeit zunehmender Verunsicherung - Terrorismus, Wackersdorf, Demonstrationen - sucht der engagierte 19jährige Karl Koch nach einer Ordnung in der Welt, die sich im Chaos befindet. Die Zahl 23 spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Fasziniert von den Möglichkeiten des Computers lernen er und sein Freund David schnell, in internationalen Datenbanken zu surfen und Geheimcodes zu knacken. Diese Begabung treibt sie schließlich in die Arme von Lupo, einem kleinen Hacker mit Hang zum großen Stil, und Pepe, einem Dealer und KGB-Boten.

Szenenfoto Am Bildschirm verschwimmen zunehmend die Grenzen: Der Tag wird zur Nacht und die Nacht zum Tag, verlängert durch Pillen und Koks. Doch je näher Karl dem Ziel seiner Suche zu kommen scheint, desto schwieriger wird auch die Rückkehr in die Normalität.

Seine Obsession einer Verschwörungstheorie und der Existenz weltweit vernetzter Mächte wird immer stärker und für Karl zu einer zweiten Realität. Er verliert die Kontrolle über sein Leben und seine Beziehungen ...


SzenenfotoDarsteller: August Diehl (Karl Koch), Fabian Busch (David), Dieter Landuris (Pepe), Jan Gregor Kemp (Lupo), Stephan Kampwirth (Maiwald), Zbigniew Zamachowski (Sergej), Peter Fitz (Brückner), Burghart Klaussner (Weber), Lilly Tschörtner (Beate), Patrick Joswig (Alex), Hanns Zischler (Karls Vater), Robert Anton Wilson

Regie: Hans-Christian Schmid

Stab: • Produzenten: Jakob Claussen, Thomas Wöbke für Claussen+Wöbke Filmproduktion • Drehbuch: Hans-Christian Schmid, Michael Gutmann • Vorlage: Tatsachenbericht "23 - Die Geschichte des Hackers Karl Koch" von Hans-Christian Schmid und Michael Gutmann • Filmmusik: Norbert Jürgen Schneider • Kamera: Klaus Eichhammer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ingrid Henn • Schnitt: Hansjörg Weißbrich • Kostüme: Peri de Braganca • Make Up: Stephanie Hilke • Ton: William Franck • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper FilmLexikon: Eine Zeitungsnotiz wurde für Hans-Christian Schmid (Nach fünf im Urwald) zum Ausgangspunkt eines wahren mystischen Thrillers, authentisch im Detail, hypnotisch in seiner Wirkung: Abseits aller Spekulationen schickt er den Zuschauer auf eine Zeitreise von beklemmender Anziehungskraft.

Szenenfotofilm-dienst 01/1999: Ein thematisch wie formal außergewöhnlich komplexer, im Godardschen Sinne auch politischer Film, der zugleich von der Verarmung im zwischenmenschlichen Bereich handelt. Ausgehend von einer tatsächlichen Begebenheit, entstand ein Werk, in dem sich unerwartete Potenzen jenseits einer sich ansonsten in Belanglosigkeiten auflösenden, nationalen Kinematografie formulieren.

TV Movie 02/1999: Um der Geschichte mehr Authentizität zu verleihen, verwendete Schmid dokumentarische Bilder über Ereignisse der 80er. Aber durch dieses Stilmittel wirkt Karls Geschichte oft zerhackt. So gut August Diehl auch Karl spielt, so sehr enttäuscht die Inszenierung. Nach der liebevollen Frische von "Nach fünf im Urwald" eine Enttäuschung.

SzenenfotoKultur Spiegel 01/1999: Der Regisseur Hans-Christian Schmid ("Nach fünf im Urwald") hat seine Jungschauspieler exzellent geführt und verbindet Geschichtsschreibung mit Pop-Kultur.

TV Spielfilm 02/1999: Die Illuminaten sind unter uns! Fesselndes Netzwerk aus Fakten, Fiktion und faszinierenden Ideen.

Cinema 01/1999: Authentisch und spannend.

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