Erklärt Pereira

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Interview mit Marcello Mastroianni •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Erklärt Pereira
Titel Italien: Sostiene Pereira
Genre: Drama
Farbe, Italien, Frankreich, 1995, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-11-19
Laufzeit Kino: 103 Minuten
Kinoverleih D: Schwarz Weiss Filmverleih



Szenenfoto Portugal 1938. Pereira ist Redakteur der Kulturseite der "Lisboa", einer regimetreuen Lissaboner Zeitung. In Spanien herrscht Bürgerkrieg, und in Portugal herrschen die Faschisten unter Salazar. Aber der alternde Pereira hat mit Politik nichts im Sinn. Er kümmert sich nur um seine Kulturseite.

Auf der Suche nach jemandem, der für ihn Nachrufe für verstorbene Kulturgrößen schreibt, gerät er an einen jungen Mann, der seinerseits in eine schöne Kommunistin verliebt ist. Ganz gegen seine Grundsätze entwickelt Pereira eine gewisse Sympathie für die jungen Leute und wird schließlich immer mehr in die politischen Verhältnisse hineingezogen.

Als der junge Mann in Pereiras Wohnung von der Geheimpolizei, quasi vor seinen Augen, umgebracht wird, weiß auch Pereira, dass es Zeit ist - nicht etwas, sondern das Richtige zu tun.


SzenenfotoDarsteller: Marcello Mastroianni (Pereira), Joaquim de Almeida (Manuel), Daniel Auteuil (Dr. Cardoso), Stefano Dionisi (Monteiro Rossi), Nicoletta Braschi (Marta), Marthe Keller (Frau Delgado)

Regie: Roberto Faenza

Stab: • Produzenten: - • Drehbuch: Roberto Faenza, Sergio Vecchio, Antonio Tabucchi • Vorlage: Roman "Erklärt Pereira" von Antonio Tabucchi • Filmmusik: Ennio Morricone, Dulce Pontes, Frederic Chopin • Kamera: Blasco Giurato • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ruggero Mastroianni • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Vor der Kulisse des Lissabons der vierziger Jahre, begleitet von der wunderbaren Filmmusik Ennio Morricones, brilliert Marcello Mastroianni in seiner letzten, großen Spielfilmrolle. Unverwechselbar gibt er der literatischen Person Pereiras eine melancholische und poetische Kraft, wie er sie schon in "Schwarze Augen" gezeigt hat.

kultur Spiegel Extra 11/1998: Aus dem berühmten Buch von Antonio Tabucchio ist ein allzu literarisch-betulicher Film geworden, den jedoch Marcello Mastroianni in seiner vorletzten Rolle mit wärmender Melancholie erfüllt.

Cinema 11/1998: Allzu linientreue Romanadaption, veredelt von Marcello Mastroianni.


SzenenfotoBemerkungen


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