Die "Newton Boys" gelten als die
erfolgreichsten Bankräuber der USA. Von 1919 bis 1924
plünderten sie mehr als 80 Banken zwischen Texas und Kanada.
Die Krönung ihrer Karriere war der größte
Eisenbahn-Raub der USA, der Überfall auf einen drei Millionen
Dollar schweren Postzug außerhalb Chicagos. Sie selber
betrachteten sich immer nur als Businessmen, als "kleine Diebe, die
es von großen Dieben nehmen".
Aufgewachsen als arme Cowboys und
Baumwollfarmer transportierten sie den Pioniergeist und die Moral
des Wilden Westens in die Roaring Twenties. Getreu ihren
Vorsätzen töteten sie niemals einen Menschen, trotz des
gewaltigen Chaos, das ihre Raubzüge verursachten. In ihrer
Karriere raubten sie mehr Geld als Jesse James, Butch, Sundance,
Bonnie und Clyde und die Dalton-Brüder zusammen. Darsteller: Matthew McConaughey (Willis
Newton), Skeet Urich (Joe Newton), Ethan Hawke (Jess Newton),
Gail Cronauer (Ma Newton), Vincent D'Onofrio (Dock
Newton), Julianna Margulies (Louise Brown), Bo Hopkins (K. P.
Aldrich), Dwight Yoakam (Brentwood Glasscock), Chloe Webb (Avis
Glasscock), Charles Gunning (Slim)
Regie: Richard Linklater Stab: • Produzenten:
Anne Walker McBay für DeTour • Drehbuch: Richard
Linklater, Claude Stanush, Clark Lee Walker • Vorlage: Buch von Claude Stanush •
Filmmusik: Bad Livers • Kamera:
Peter James • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Catherine Hardwicke • Schnitt: Sandra Adair •
Kostüme: Shelley Komarov • Make Up: - • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Frankfurter Rundschau 26.11.1998: In "The Newton Boys" fängt Linklater zum ersten Mal nicht Situationen und Erzählfragmente ein, sondern folgt den Karriereetappen der Protagonisten chronologisch über einen längeren Zeitraum hinweg. Dabei zeigt sich, dass ihm der lange Atem für die Entwicklung einer klassischen Geschichte noch fehlt. Die Schauspieler und elegante Dialoge helfen zwar über vieles hinweg, doch mehr als ein an den Ecken und rund geschliffenes Ausstattungsstück sollte man nicht erwarten.
TV Spielfilm 24/1998: Wer cool ist, darf auch Banken ausrauben! Relaxter Spätwestern mit "Generation X"-Appeal!
Die Woche 27.11.1998: Gähnend langweiliger Gangsterfilm. Cinema 11/1998: Öde ist
das Räuberleben.
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Die "Newton Boys" gelten als die
erfolgreichsten Bankräuber der USA. Von 1919 bis 1924
plünderten sie mehr als 80 Banken zwischen Texas und Kanada.
Die Krönung ihrer Karriere war der größte
Eisenbahn-Raub der USA, der Überfall auf einen drei Millionen
Dollar schweren Postzug außerhalb Chicagos. Sie selber
betrachteten sich immer nur als Businessmen, als "kleine Diebe, die
es von großen Dieben nehmen".
Darsteller: Matthew McConaughey (Willis
Newton), Skeet Urich (Joe Newton),
Filmkritiken
film-dienst 24/1998: In einer detailgenauen naturalistischen
Rekapitulation des Zeitstils macht der Film mit einer weniger
spektakulären Seite von Gangstertum und amerikanischem Traum
bekannt, allerdings um den Preis von Spannung und dramaturgischer
Zuspitzung. So bleibt der Film ebenso ehrbar wie
langweilig.
Cinema 12/1998: Die Gentlemen bitten zur Kasse: Ethan Hawke
und Matthew McConaughey als berühmteste
Bankräuber-Brüder der USA.