Das Leben ist schön

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Interview mit Roberto Benigni •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das Leben ist schön
Titel Italien: La Vita e Bella
Genre: Drama
Farbe, Italien, 1998, FSK 6

Kino Deutschland: 1998-11-12
Laufzeit Kino: 124 Minuten
Kinoverleih D: Scotia Film

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2000-07-24
Laufzeit DVD: 66 Minuten
Anbieter: BMG


Szenenfoto Vor dem Hintergrund von Faschismus und Antisemitismus in Italien im Jahre 1939 entsteht die Geschichte von Guido und Dora, die eine wunderbare Romanze voller komischer Mißgeschicke und zufälliger Begegnungen erleben, doch bald wendet sich das Blatt in eine Tragödie. Der Jude Guido und sein kleiner Sohn Giosue werden deportiert.

Dora, die nicht jüdisch ist, folgt ihnen aus Liebe freiwillig ins Konzentrationslager. Guido ist entschlossen, das Kind vor den Schrecken der Realität zu schützen.

Er tarnt seine eigene Angst und Erschöpfung und behält seinen Witz, seine Fröhlichkeit und seine fantasievoll spielerischen Fähigkeiten unter den unmenschlichsten Bedingungen. Sein Sohn Giosue soll weiter daran glauben, dass das Leben schön ist. Selbst wenn das Schlimmste passiert ...


SzenenfotoDarsteller: Roberto Benigni (Guido), Nicoletta Braschi (Dora), Giorgio Cantarini (Giosue), Giustino Durano (Onkel), Sergio Bustric (Ferruccio), Marisa Paredes (Doras Mutter), Horst Buchholz (Dr. Lessing), Lydia Alfonsi (Guicciardini), Giuliana Lojodice (Gemeinde-Sekretärin), Amerigo Fontani (Rodolfo)

Regie: Roberto Benigni

Stab: • Produzenten: Elda Ferri, Gianluigi Braschi für Melampo Cinematografica • Drehbuch: Vincenzo Cerami, Roberto BenigniVorlage: - • Filmmusik: Nicola Piovani • Kamera: Tonino Delli Colli • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Danilo Donati • Schnitt: Simona Paggi • Kostüme: Danilo Donati • Make Up: - • Ton: Tullio Marganti • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Peter Halm

Die Welt: Der Film weist eine große Idee auf, die auf Lubitsch zurückgeht: dass man sich manchmal, um Schreckliches zu überstehen, darüber lustig machen muß. Benignis Darstellung des Halbjuden Guido, der mit seinem vierjährigen Sohn Giosue in ein KZ gesteckt wird und dem Kleinen vormacht, das Ganze sei nur ein Spiel zwischen Insassen und Wachen, bei dem der Gewinner einen echten Panzer erhalte - diese Gratwanderung meistert Schauspieler Benigni schlafwandlerisch sicher zwischen Horror und Komik.

Szenenfotofilm-dienst 23/1998: Mit hoher Sensibilität und großer Ernsthaftigkeit ins Szene gesetzt, bleibt der Versuch, mit dem Mitteln des Tragisch-Komischen an den Holocaust zu erinnern, dennoch eine höchst ambivalente Angelegenheit.

TV Today 23/1998: Darf man beim Thema Judendvernichtung lachen? Manchmal ja - nämlich dann, wenn der Humor so menschlich und bewegend inszeniert ist wie hier.

kultur Spiegel 12/1998: Der Komiker Robert Benigni als Vater, dessen Humor und Menschenliebe selbst im KZ überleben.

SzenenfotoCinema 11/1998: Als Possenreißer von der Kritik bislang eher belächelt, beeindruckt Roberto Benigni mit diesem KZ-Drama, das den Horror humoristisch bewältigt.

TV Spielfilm 23/1998: So hat sich noch kein Film an das Thema Auschwitz gewagt. Eine Gratwanderung mit Gefühl.

TV Movie 23/1998: Märchen zwischen Horror und Komik.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1998 für "Das Leben ist schön" (Bester Auslandsfilm)
Oscar für 1998 für Roberto Benigni (Hauptdarsteller)
Oscar für 1998 für Nicola Piovani (Musik-Drama)

Oscar-Nominierung für 1998 für "Das Leben ist schön" (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1998 für Roberto Benigni (Regie)
Oscar-Nominierung für 1998 für Vincenz Cerami, Roberto Benigni (Drehbuch-Original)
Oscar-Nominierung für 1998 für Simona Paggi (Schnitt)


SzenenfotoBemerkungen

Der Film wurde 1998 in Cannes mit dem Großen Preis der Jury unter dem Vorsitz von Martin Scorsese ausgezeichnet.

Dirk Jasper FilmLexikon
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