Vor dem Hintergrund von Faschismus und
Antisemitismus in Italien im Jahre 1939 entsteht die Geschichte von
Guido und Dora, die eine wunderbare Romanze voller komischer
Mißgeschicke und zufälliger Begegnungen erleben, doch
bald wendet sich das Blatt in eine Tragödie. Der Jude Guido
und sein kleiner Sohn Giosue werden deportiert.
Dora, die nicht jüdisch ist, folgt ihnen aus Liebe freiwillig ins Konzentrationslager. Guido ist entschlossen, das Kind vor den Schrecken der Realität zu schützen. Er tarnt seine eigene Angst und
Erschöpfung und behält seinen Witz, seine
Fröhlichkeit und seine fantasievoll spielerischen
Fähigkeiten unter den unmenschlichsten Bedingungen. Sein Sohn
Giosue soll weiter daran glauben, dass das Leben schön ist.
Selbst wenn das Schlimmste passiert ... Darsteller: Roberto
Benigni (Guido), Nicoletta Braschi (Dora), Giorgio
Cantarini (Giosue), Giustino Durano (Onkel), Sergio Bustric
(Ferruccio), Marisa Paredes (Doras Mutter), Horst Buchholz (Dr.
Lessing), Lydia Alfonsi (Guicciardini), Giuliana Lojodice
(Gemeinde-Sekretärin), Amerigo Fontani (Rodolfo)
Regie: Roberto Benigni Stab: • Produzenten:
Elda Ferri, Gianluigi Braschi für Melampo Cinematografica
• Drehbuch: Vincenzo Cerami, Roberto
Benigni • Vorlage: - • Filmmusik: Nicola
Piovani • Kamera: Tonino Delli Colli •
Spezialeffekte: - • Ausstattung: Danilo Donati •
Schnitt: Simona Paggi • Kostüme: Danilo Donati •
Make Up: - • Ton: Tullio Marganti • Toneffektschnitt: -
• Stunts: - • Filmkritiken
Die Welt: Der Film weist eine große Idee auf, die auf Lubitsch zurückgeht: dass man sich manchmal, um Schreckliches zu überstehen, darüber lustig machen muß. Benignis Darstellung des Halbjuden Guido, der mit seinem vierjährigen Sohn Giosue in ein KZ gesteckt wird und dem Kleinen vormacht, das Ganze sei nur ein Spiel zwischen Insassen und Wachen, bei dem der Gewinner einen echten Panzer erhalte - diese Gratwanderung meistert Schauspieler Benigni schlafwandlerisch sicher zwischen Horror und Komik.
TV Today 23/1998: Darf man beim Thema Judendvernichtung lachen? Manchmal ja - nämlich dann, wenn der Humor so menschlich und bewegend inszeniert ist wie hier. kultur Spiegel 12/1998: Der Komiker Robert Benigni als Vater, dessen Humor und Menschenliebe selbst im KZ überleben.
TV Spielfilm 23/1998: So hat sich noch kein Film an das Thema Auschwitz gewagt. Eine Gratwanderung mit Gefühl. TV Movie 23/1998:
Märchen zwischen Horror und Komik. Oscar ®
Oscar für 1998 für "Das
Leben ist schön" (Bester Auslandsfilm) Oscar-Nominierung für 1998
für "Das Leben ist schön" (Bester Film) Bemerkungen
Der Film wurde 1998 in Cannes mit
dem Großen Preis der Jury unter dem Vorsitz von Martin Scorsese
ausgezeichnet.
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Vor dem Hintergrund von Faschismus und
Antisemitismus in Italien im Jahre 1939 entsteht die Geschichte von
Guido und Dora, die eine wunderbare Romanze voller komischer
Mißgeschicke und zufälliger Begegnungen erleben, doch
bald wendet sich das Blatt in eine Tragödie. Der Jude Guido
und sein kleiner Sohn Giosue werden deportiert.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 23/1998: Mit hoher Sensibilität und
großer Ernsthaftigkeit ins Szene gesetzt, bleibt der Versuch,
mit dem Mitteln des Tragisch-Komischen an den Holocaust zu
erinnern, dennoch eine höchst ambivalente
Angelegenheit.
Cinema 11/1998: Als Possenreißer von der Kritik bislang
eher belächelt, beeindruckt Roberto Benigni mit diesem
KZ-Drama, das den Horror humoristisch bewältigt.
Oscar ®
Bemerkungen